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Ratgeber: Paysafecard kaufen & nutzen – darauf müssen Nutzer achten!

Die Paysafecard ist ein Prepaid-Verfahren für Online-Bezahlungen. Die Funktionsweise ist simpel und ermöglicht schnelle und unkomplizierte Zahlungen in vielen Webshops. Verbraucher profitieren dabei von vielen Vorteilen – z.B. Sicherheit und Anonymität.

<strong>Ratgeber: Paysafecard kaufen & nutzen – darauf müssen Nutzer achten!</strong>

Ratgeber: Paysafecard kaufen & nutzen – darauf müssen Nutzer achten!

Paysafecard – so funktioniert die Prepaid-Bezahlmethode!

Die Paysafecard ist eine der beliebtesten Online-Zahlungsmethoden der Welt. In mehr als 45 Ländern wird das Prepaid-Zahlungsmittel mittlerweile angeboten. Besonders populär ist der virtuelle Bezahldienst dabei in Deutschland. Die Bundesrepublik bildet entsprechend den wichtigsten Absatzmarkt.

Die Funktionsweise der Paysafecard ist denkbar einfach. Auf der Prepaid-Karte befindet sich ein 16-stelliger PIN, der beim Bezahlvorgang im Netz eingegeben werden muss. Der aufgeladene Betrag wird anschließend von der Karte abgebucht. 

Das Bezahlsystem hat einen großen Vorteil. Für den Zahlungsvorgang müssen Nutzer überhaupt keine persönlichen Informationen oder Bankdaten angeben. Dadurch ist die finanzielle Privatsphäre zu 100 Prozent gesichert. 

Beim Kauf einer Paysafecard kann aus verschiedenen Beträgen gewählt werden. Zur Auswahl stehen 10, 15, 20, 25, 30, 50 und 100 Euro. Das entsprechende Guthaben muss dabei nicht komplett auf einmal ausgegeben werden. Es besteht die Möglichkeit, nur Teilbeträge des aufgeladenen Betrags auszugeben. Allerdings müssen Nutzer darauf achten, dass innerhalb von zwölf Monaten das gesamte Guthaben genutzt wurde, da ab dem 13. Monat eine Bereitstellungsgebühr in Höhe von 3,00 Euro anfällt.

Anwendungsbereich der Paysafecard – Bezahlungen im Online-Casino

Das Guthaben einer Paysafecard kann bei zahlreichen Anbietern aus den verschiedensten Bereichen eingelöst werden. Neben Games, Telefonie und Musik-Entertainment ist auch das Glücksspiel ein Teil des Anwendungsbereichs der Prepaid-Karte. So kann in zahlreichen Online-Casinos mit dieser Methode bezahlt werden.

Die Auswahl an Shops, Plattformen und Dienstleistern, die die Paysafecard als Zahlungsmethode anbieten, ist wahrlich gigantisch. Wer sich einen detaillierten Überblick verschaffen möchte, findet auf der Paysafecard-Homepage eine Auflistung mit den partizipierenden Unternehmen.

Einen Ersteindruck verschafft derweil die folgende Übersicht:

Games & digitale Produkte: 

  • PlayStation Store
  • Steam
  • MMOGA
  • Google Play
  • League of Legends
  • Dota 2
  • Goodgame Empire
  • Epic Games Store

Internet-Telefoniere & Instant Messaging

  • Skype
  • Telekom
  • Lycamobile

Musik

  • Deezer
  • Spotify

Paysafecard: Wo befinden sich die Verkaufsstellen?

Eine Paysafecard kann in vielen analogen Geschäftsstellen erworben werden – mehr als 600.000 stehen zur Verfügung. Allein in Deutschland sind es knapp 70.000. Die Prepaid-Karte wird mittlerweile in zahlreichen Discountern, Supermärkten, Tankstellen und Lottoläden verkauft. Auch Kioske, Postfilialen und Elektrofachhändler bieten die Paysafecard an.

Eine genaue Übersicht verschafft hier die Suchfunktion auf der Paysafecard-Homepage. Sie zeigt an, welche Verkaufsstellen sich in der unmittelbaren Nähe befinden. Dadurch wird der Kauf einer Paysafecard zu einem Kinderspiel.

Generell müssen Nutzer jedoch darauf achten, dass die einzelnen Beträge unter Umständen nicht in jeder Verkaufsstelle angeboten werde. Es gibt entsprechende Abweichungen. Auch regionale Unterschiede müssen beachtet werden.

Paysafecard: Wie sicher ist sie?

Anonymität und Sicherheit sind die größten Pluspunkte der Paysafecard. Beide Aspekte stehen dabei in direkter Verbindung zueinander. Da keine persönlichen Informationen wie Adresse oder Bankdaten benötigt werden, um über das Prepaid-Verfahren im Internet zu bezahlen, werden keine Sicherheitslücken aufgerissen, die potenziellen Angriffsflächen bieten würden.

Eine der beliebtesten Betrugsmaschen im Netz ist das Phishingdas bei der Nutzung einer Paysafecard keine Chance hat. Der Wegfall der persönlichen Daten schließt die Gefahr, Opfer einer Phishing-Attacke zu werden, bereits im Vorfeld aus. Nichtsdestotrotz müssen Verbraucher damit rechnen, nach der Bezahlung im Netz eine Phishing-Mail zu erhalten. Diese muss unter allen Umständen ignoriert werden. Dadurch entsteht kein Sicherheitsrisiko.

Der PIN-Code der Paysafecard ist eine äußerst sichere Mechanik. Jeder 16-stellige PIN ist einzigartig und zufällig generiert. Hacker oder Betrüger haben keine Möglichkeit, hinter das System zu steigen und PINs im Vorfeld abzugreifen. Sollte doch einmal etwas passieren, kann das Guthaben über eine Service-Hotline gesperrt werden.

Paysafecard – bekannte Betrugsversuche

BKA/GEMA-Computervirus

Der BKA/GEMA-Computervirus fordert betroffene Nutzer scheinbar im Namen des BKA oder der GEMA zur Zahlung eines Bußgeldes auf und droht mit der Löschung der Festplatte. Ist der eigene Computer befallen, öffnet sich ein Pop-up-Fenster, in dem Lösegeld bzw. eine Strafgebühr gefordert wird – die Bezahlung soll hierbei unter anderem in Form von Paysafecard-PINs erfolgen. Solche Aufforderungen dürfen niemals befolgt werden!

Windows-Trojaner

Ist der persönliche Computer von einem Windows-Trojaner betroffen, öffnet sich ein Windows Update-Fenster, in dem mit dem Verlust der Daten gedroht wird. Betroffene werden dazu aufgefordert, eine kostenpflichtige Windows-Lizenz zu erwerben. Diese soll vor dem Verlust der Daten schützen. Die Bezahlung des Updates soll mit einem Paysafecard-PIN durchgeführt werden – ein offenkundiger Betrugsversuch.

Betrug per Telefon

Immer wieder kommt es zu verschiedensten Betrugsversuchen via Telefon. Häufig geben sich die Anrufer als Mitarbeiter einer Anwaltskanzlei aus und informieren über einen angeblichen hohen Geldgewinn, wobei für Lieferkosten und Bereitstellung der Unterlagen eine hohe Gebühr gefordert wird. Der Betrag soll per Paysafecard-PINs beglichen werden.

Bei einem anderen Betrugsversuch geben sich die Anrufer als Konsumentenschützer aus und versprechen, sich für einen Schuldenerlass bis auf 300 Euro stark zu machen. Diese Summe soll mittels Paysafecard-PIN beglichen werden. 

Paysafecard online kaufen – so gehts!

Die beliebten Prepaid-Guthabenkarten werden mittlerweile auch in immer mehr Online-Shops angeboten. Dadurch fällt der Weg zur nahegelegenen Verkaufsstelle weg. In Deutschland tummeln sich einige seriöse Anbieter im Internet, bei denen eine Bestellung problemlos möglich ist – z.B. guthaben.de oder aufladen.de.

Nach der Wahl des Anbieters muss im ersten Schritt der gewünschte Betrag bestimmt werden. Ähnlich wie bei den analogen Verkaufsstellen variieren auch bei den Online-Anbietern die Beträge. Die gewünschte Karte mit dem entsprechenden Guthaben muss im Anschluss in den Warenkorb gelegt werden. 

Nun folgt der Bezahlvorgang. Dafür müssen in der Regel persönliche Daten im jeweiligen Shop angegeben werden. Wichtig sind dabei der richtige Name sowie die korrekte Adresse und E-Mail. Eventuell wird auch nach dem Geburtsdatum verlangt. Sofern regelmäßig online eine Paysafecard gekauft wird, lohnt es sich, ein Kundenkonto anzulegen.

Paysafecard online kaufen: Wie wird bezahlt?

In der Regel werden verschiedene Zahlungswege angeboten, um den Online-Kauf einer Paysafecard zu begleichen. Meist stehen folgende Möglichkeiten zur Auswahl:

  • PayPal
  • Banküberweisung
  • Kreditkarte (Visa & MasterCard)
  • Klarna
  • Giropay
  • Zahlung per Kryptowährung

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