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Radfahrer mit 1,63 Promille verliert privaten Unfallversicherungsschutz

Lesezeit: < 1 Minute Der Fall: Ein Handwerker hatte sich für den Fall der vollen Invalidität privat gegen Unfälle versichert. Nach dem Besuch einer Party schlug er mit dem Kopf auf eine Mauer und verletzte sich schwer. Ob der Mann das Fahrrad, das er mitführte, gefahren oder nur geschoben hatte, konnte nicht geklärt werden. Nach Ansicht des Gerichts war letztlich die Alkoholisierung von 1,63 Promille alleinige Unfallursache.

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Radfahrer mit 1,63 Promille verliert privaten Unfallversicherungsschutz

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Bei Radfahrern ist schon ab 1,6 Promille Alkohol im Blut von absoluter Fahruntüchtigkeit auszugehen. Bei Fußgängern, so das Oberlandesgericht, greife eine solche Ursachenvermutung erst ab 2,0 Promille. Sei ein Unfall jedoch überhaupt nur alkoholbedingt erklärbar, entfalle deshalb der Versicherungsschutz. Mit der Folge, dass die Unfallversicherung auch bei voller Invalidität nicht zahlen muss (Az. 5 W 117/06).

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