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Psychosomatik: Magenprobleme

Lesezeit: 2 Minuten Leiden auch Sie manchmal unter Magenproblemen? Der Magen ist das Organ, das unsere Nahrung aufnimmt und zerkleinert. Das entspricht seiner psychosomatischen Bedeutung auf der emotionalen Ebene. Etwas ist uns auf den Magen geschlagen, der Magen drückt oder zwickt. Uns wird übel oder flau im Magen, wenn wir vor einer großen Herausforderung stehen.

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Psychosomatik: Magenprobleme

Psychosomatik: Magenprobleme

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Aber auch die positiven Emotionen haben sprichwörtlich einen Bezug zum Magen. So sagen wir „Liebe geht durch den Magen“ und was wir mögen schmeckt uns gut.

Was kann zu Magenproblemen führen?

Aus der Sicht der Psychosomatik entspricht der Magen unserer Fähigkeit Geborgenheit zu erzielen. Leben wir in einer stressigen Beziehung oder sind die familiären Beziehungen angespannt, kann dies leicht zu einer Magenerkrankung führen. Aber auch beruflicher Stress kann zu einer Magenschleimhautentzündung führen, wenn er uns soweit angreift, dass wir keinen geschützten Raum mehr für unser Privatleben haben.

Menschen mit einem empfindlichen Magen, sind oft sehr sensibel. Ihnen gehen viele Sachen unter die Haut und ihr Bedürfnis nach Schutz und Geborgenheit ist groß.

Was hilft bei Magenproblemen?

Stress, Eile, Hektik, schnell mit allem fertig werden wollen – das sind große Gegner von einem guten Geborgenheitsgefühl. Sich sammeln, etwas in Ruhe entstehen lassen, sich Zeit nehmen schafft nicht nur eine gute Atmosphäre für Zweisamkeit, es lässt auch ein grundlegendes Geborgenheitsgefühl in Ihnen entstehen, aus dem heraus Sie handeln können.

Viele Dinge, auch Gedanken, brauchen Zeit um zu reifen. Es nützt nichts, Tage und Wochen bevor sie herangereift sind, an ihnen zu ziehen, sie ans Licht zu zerren und zu erwarten, sie mögen jetzt groß und stark sein.

Auch sich die Zeit zu nehmen, etwas Erlebtes zu verarbeiten, ist sehr wichtig, um einen ausgeglichen Gefühlshaushalt zu haben. Genauso wie neue Gedanken und Impulse heranreifen müssen, braucht die Verarbeitung von dem, was wir täglich erlebt haben, seine Zeit. Manche Menschen pflegen Rituale wie einen Abendspaziergang oder Meditation um zur Ruhe zu kommen. Hier hat der Körper und die Seele Zeit um sich zu sammeln und Dinge des Tages zu verarbeiten und wieder loszulassen.

Fazit

Aus psychosomatischer Sicht stehen Magenprobleme mit einem fehlenden Geborgenheitsgefühl in Zusammenhang. Eine bestimmte Lebensweise, die viel Stress und Hektik beinhaltet und wenig Zeit, um sich zu sammeln und Dinge zu verarbeiten, schlägt sensiblen Menschen auf den Magen. Rituale und Leistungspausen helfen dem Magen, sich wieder zu beruhigen und schützen vor Magenproblemen.

Bildnachweis: puhhha / stock.adobe.com

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