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Prokrastination: Das Ende der Aufschieberitis

Lesezeit: 2 Minuten Prokrastination ist einer der häufigsten Auslöser von Stress. Durch Aufschieberitis geraten Sie in Zeitnot, vernachlässigen Ihre sozialen Kontakte und kommen in schlechte Stimmung. Was können Sie dagegen tun?

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Prokrastination: Das Ende der Aufschieberitis

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In dieser Artikelserie haben Sie bereits eine ganze Menge über die Ursachen, die Entschuldigungen und den Kreislauf der Aufschieberitis erfahren. Sie wissen auch, dass Sie Selbstmotivation brauchen, um der Prokrastination zu entgehen. Lassen Sie uns heute konkret an Ihrer Aufschieberitis arbeiten.

Wissen ist Macht: Was ist ein Fall von Aufschieberitis?
Um den Stress durch Prokrastination sinnvoll anzugehen, sollten Sie erst einmal wissen, welche Arbeiten bei Ihnen der Aufschieberitis zum Opfer fallen. Nehmen Sie sich also Ihre Liste vom ersten Teil der Artikelserie (Prokrastination: Stress durch Aufschieberitis) oder notieren Sie auf einer neuen, welche Aufgaben, die Sie erfahrungsgemäß gerne verschieben, in nächster Zeit anstehen.

  • Welche dieser Arbeiten ist am wichtigsten? Welche ist weniger relevant?
  • Verteilen Sie Prioritäten beginnend mit der 1 für den dringlichsten Punkt. Dabei können durchaus mehrere Vorhaben die gleiche Zahl bekommen. Manchmal sind verschiedene Dinge eben einfach gleich wichtig.
  • Schätzen Sie in einem zweiten Schritt ab, wie lange Sie für die jeweiligen Arbeiten benötigen.
  • Unterteilen Sie die Aufgaben in kleinere zeitliche Schritte. Damit werden die Arbeiten optisch kleiner und damit ebenfalls der Stress beim Gedanken daran.

Beispiel: Anruf bei Tante Maria. Heraussuchen der Telefonnummer dauert ungefähr 2 Minuten. Anrufen und mit Ihr sprechen dauert ungefähr 10 Minuten.

Der optimale Zeitpunkt gegen Aufschieberitis
Machen Sie es sich leichter, indem Sie den für sich passenden Zeitpunkt finden. So können Sie beim Kampf mit der Aufschieberitis beispielsweise mit der unliebsamsten Tätigkeit beginnen, frei nach dem Motto: Das Schlimmste zuerst. Oder Sie nutzen fünf Minuten zwischendurch. Das ist ein überschaubarer Zeitraum, den Sie kinderleicht akzeptieren können.

Bei unserem Beispiel, könnten Sie also schnell mal die Telefonnummer von Tante Maria heraussuchen. Mit einer Sache zu beginnen fühlt sich gut an und lässt den Stress erst gar nicht entstehen.

Wenn Sie eher ein Mensch sind, der unter Druck am besten arbeitet, sollten Sie sich einen sehr engen Zeitrahmen setzen. Das verhindert, dass Sie sich selbst austricksen und zu lange warten, um anzufangen. Arbeiten Sie zum Beispiel 30 Minuten an der ungeliebten Aufgabe. Konzentrieren Sie sich auf den Beginn der Tätigkeit. Halten Sie diese Zeit unbedingt ein. Hören Sie auf keinen Fall vorher auf und lassen Sie keinerlei Störung zu. Unterbrechungen verleiten Sie nur zu weiterer Aufschieberitis.

Geschafft: Das Ende der Aufschieberitis
Belohnen Sie sich. Auch nach Teilerfolgen. Machen Sie etwas Schönes, um Ihren Sieg gegen die Prokrastination zu feiern, denn das haben Sie sich wirklich verdient. Ein paar Minuten Tagträumen vielleicht oder ein bisschen im Netz surfen – wo auch immer Ihre Vorlieben sind, jetzt ist die Zeit dazu. Jetzt brauchen Sie den Stress durch die Aufschieberitis nicht mehr zu fürchten. Prokrastination ade.

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