Praxistipps Verein

Projekte im Verein richtig organisieren

Lesezeit: 2 Minuten Ein Verein will auch organisiert sein. Wie organisieren Sie Projekte im Verein richtig? Was müssen Sie beachten? Tipps finden Sie hier.

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Projekte im Verein richtig organisieren

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Im Verein gibt es immer etwas zu tun. Eine Mitgliederversammlung steht an, parallel dazu muss aber noch das Jugendfußballturnier der U15 organisiert werden und im Vereinskiosk wartet die Inventur. Die Liste kann man bis ins Unendliche ausweiten. Es ist sinnvoll, die verschiedenen Projekte zu gliedern und separate Teams dazu zu bilden. Aber zu allererst muss geklärt werden, was überhaupt Projekte in einem Verein sein können.

Projekte im Verein
An sich kann jede Aufgabe im Verein zu einem Projekt gemacht werden. Egal ob damit das Aufpumpen von Bällen oder die Organisation von Veranstaltungen gemeint ist. Jedoch sollten die meisten Aufgaben auch einfach Aufgaben bleiben. Sinn macht es, erst dann Projekte in Leben zu rufen, wenn ein erhöhter organisatorischer Aufwand besteht, Aufgaben besonders wichtig sind und mehrere Personen für die Durchführung benötigt werden.

Struktur von Projektarbeit
An erster Stelle steht natürlich der Vorstand, bei dem alle Fäden der verschiedenen Projektgruppen zusammenlaufen. Der Vorstand ist also, wie auch im Vereinsleben, das oberste Organ.

Eine Projektgruppe sollte immer einen Projektleiter haben. Der Projektleiter hat mehrere Funktionen inne. Zum einen ist er natürlich primär für Erfolg und Misserfolg über sein Projekt und Projektteam verantwortlich, zum anderen ist er das Bindeglied zum Vorstand. Dort sollte er regelmäßig in vorher abgesprochenen Intervallen eine Statusmeldung abgeben.

Das ist richtige Projektarbeit
Ein Projektteam ist ein Gruppe von Menschen mit verschiedenen Fähigkeiten und persönlichen Eigenschaften, die zusammen ein gemeinsames Ziel verfolgen. Dabei ist es unbedingt notwendig, dass jedes Teammitglied die gleiche Stellung und Ansehen im Team genießt, denn das oberste Ziel einer Projektgruppe ist nicht der die Profilierung und Wahrung von irgendwelchen Stellungen im Team und im Verein, sondern das Beste aus der Projektarbeit herauszuholen um möglichst erfolgreich seine Arbeit abzuschließen.

Egoismen und Hierarchiespielchen sind absolut fehl am Platze. Jedes Teammitglied ist gleichgestellt. Egal ob ein Vorstandsmitglied oder ein Bundestagsabgeordneter im Team ist. Entscheidend ist die Zusammenarbeit und das Zusammenwirken der verschiedenen Fähigkeiten der Mitglieder, um ein optimales Ergebnis zu erhalten. Alleine der Projektleiter hat in einem Projektteam eine besondere Stellung inne, da er die verschiedenen Aufgaben innerhalb eines Teams koordinieren und bewerten muss.

Die richtige Zusammenstellung ist ausschlaggebend
Ein weiteres wichtiges Kriterium ist der richtige Mix bei der Zusammenstellung der einzelnen Projektmitglieder. Wenn es beispielsweise um die Organisation eines Events geht, sollte man sich vorher schon Gedanken machen, welche verschiedenen Fertig- und Fähigkeiten man benötigt, um das Projekt erfolgreich abschließen zu können.

Da wäre zum Beispiel jemand für die Technik, Finanzen, Kontakte zu besonderen Acts oder einfach Personen, die bereits Erfahrung mit der Organisation von Events haben. Natürlich können auch mehrere Aufgaben auf eine Person verteilt werden. Da werden Sie wahrscheinlich ohnehin nicht drum herum kommen, da eine ideale Projektteamgröße zwischen 3 und 5 Personen beträgt und meist mehr Aufgaben zu organisieren sind, als es Teammitglieder gibt.

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