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Pressefotografie: Was macht gute Pressefotos aus?

Lesezeit: < 1 Minute Pressefotos sind berührend, aufregend, informierend und verändern manchmal die Welt. Dementsprechend ist ein Pressefotograf meist "ganz vorne" dabei, mitten drin als Augenzeuge. Pressefotos sind Momentaufnahmen der Geschichte, sie halten die großen und kleinen Ereignisse unserer Welt fest. Doch was genau macht ein gutes Pressefoto aus?

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Pressefotografie: Was macht gute Pressefotos aus?

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Ein Pressefoto soll nicht interpretieren, sondern dokumentieren – Politikertreffen ebenso wie Verkehrsunfälle. Promihochzeiten aber auch Kriegseinsätze oder Katastrophen.

Pressefotos – die Formalkriterien

  •  Pressefotos sind qualitativ hochwertige Fotos: Amateurhafte Fotos sind nicht gefragt.
  • Jedes Pressefoto muss eine Aussage haben, einen Informationswert besitzen.
  • Das Wesentliche steht im Vordergrund.
  • Der Pressefotograf beschränkt sich auf die Kernaussage. Denn ein Pressefoto kann nie die ganze Situation einfangen.
  • Das gute Pressefoto ist – bei aller Objektivität – originell und lebendig.
  • Übrigens: Ein Großteil der Pressefotos, die in unseren Medien landen, sind gestellt Aufnahmen (realitätsgetreu nachgestellt Situationen). Schätzungen zufolge bis zu 90 Prozent.

Anforderungen an einen Pressefotograf
Pressefotografen dokumentieren ganz unterschiedliche Situationen des Zeitgeschehens: Sie müssen "mit dem kleinen Mann" ebenso zurecht kommen, wie mit Politikern, Stars und Sternchen. Sie kommen in Katastrophengebieten aber auch im Fotostudio zum Einsatz. Entsprechend umfassend sind die Fähigkeiten, die ein Pressefotograf mitbringen muss:

  • Foto- und Studiotechnik
  • Digitaler Workflow und Bildbearbeitung
  • Recht (insbesondere Urheberrecht)
  • Layoutkenntnisse (Print und Web)
  • Sozialkompetenzen

Pressefotos – Bilder für die Pressefreiheit
Eine ausgestreckte blutige Hand, das ist das Coverbild des Bildbandes "Fotos für die Pressefreiheit 2010", welches von Reporter ohne Grenzen (ROG) herausgegeben wurde. Das Foto steht für die Reformbewegung in Teheran nach der umstrittenen Wiederwahl von Präsident Ahmadinedschad und die wachsende Bedeutung der neuen Medien bei der Verbreitung von Bildern und Nachrichten – das Bild wurde mit einer Handykamera aufgenommen und via Twitter verbreitet.

Das Buch bietet einen Einblick in den gefährlichen Arbeitsalltag von Reporterinnen und Reportern. In einem ersten Teil wird in kurzen Bildstrecken und Faktenblöcken illustriert, wie besorgniserregend die Situation für Journalisten und Medien in vielen Ländern ist. Im zweiten Teil befinden sich längere Bildserien und Reportagen.

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