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Positive Ausstrahlung – was ist das eigentlich?

Lesezeit: 2 Minuten Kennen Sie das? Sie sind auf einer kleinen Veranstaltung und da ist ein Mensch, in dessen Gegenwart Sie sich beklommen und eingeschränkt fühlen. Und Sie können nicht einmal erklären, warum das so ist. Umgekehrt kennen wir Personen, mit denen wir gerne zusammen sind, weil Sie bei uns ein regelrechtes Stimmungshoch bewirken. Woher kommt das?

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Positive Ausstrahlung – was ist das eigentlich?

Positive Ausstrahlung – was ist das eigentlich?

Lesezeit: 2 Minuten

Es sind diese Menschen, die ein inneres Leuchten zu haben scheinen, die positiv wirken, selbst dann, wenn sie schweigen. Wir können mit ihnen in einem Raum sein und uns nach einiger Zeit besser als vorher fühlen, so stark scheint ihre Ausstrahlung zu wirken. Die Intensität der Ausstrahlung gibt es aber offenbar auch im negativen Sinne: Die Menschen, die es regelmäßig schaffen, ihr Umfeld stimmungsmäßig runterzuziehen, in deren Gegenwart sich keiner entfalten kann und möglicherweise sogar die Stimmen gedämpft werden.

Unsere Antennen

Warum sind wir in der Lage, so schnell zu erkennen, was für eine Ausstrahlung ein Mensch hat? Die meisten Menschen wirken auf uns „neutral“, also weder stimmungsaufhellend noch stimmungsdämpfend. Wir Menschen haben aber feine Antennen dafür, zu erkennen, welche „Stimmung im Raum“ liegt. Und wir können die dafür verantwortlichen Personen recht schnell ausmachen.

Mikrosignale

In erster Linie sind Mikrosignale dafür verantwortlich, welche die entsprechenden Stimmungen vermitteln. Ein Lächeln ist sehr offensichtlich: Aber Sie sind auch in der Lage zu sehen, wenn jemand zwar lächelt, die Augen aber nicht mitlachen. Ein solches Lächeln empfinden wir schnell als falsch. Es gibt eine Menge kleiner Signale in der Mimik, der Körpersprache, ja sogar in der Stimme unseres Gegenübers, an denen wir seine Stimmung erkennen können.

Steuerung durch das Gehirn

Machen Sie selber den Test: Versuchen Sie genau jetzt mal böse zu gucken. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie Ihre Mimik dabei nur ganz geringfügig nutzen. Reduzieren Sie alle Gesichtsbewegungen, die Anspannung Ihrer Gesichtsmuskulatur auf ein Minimum. Wenn Sie sich selbst gut beobachten, merken Sie, dass Sie trotzdem böse gucken. Unser Gehirn steuert diese Mikrobewegungen selbstständig, ohne unser bewusstes Zutun. Deshalb fällt es den meisten Menschen schwer, ihre wahre Stimmung zu verbergen.

Eine positive Ausstrahlung gewinnen

Wie jedoch kann ich ein Mensch mit einer positiven Ausstrahlung werden? Wie kann ich eine wohltuende Wirkung auf andere Menschen entfalten? Das ist schon ein bewusster Prozess. Dennoch können wir – außer positivem Denken – noch einiges andere tun. Auch wenn es zu Beginn für Sie selber und andere unglaubhaft ist: Lächeln Sie!

Denn die bewusst eingesetzte Mimik gibt einen Nervenimpuls ans Gehirn, welches wiederum mit Serotoninausschüttung reagiert: Wird ihm doch „vorgemacht“, es gäbe was zu lachen. Wenn Sie einige Minuten bewusst künstlich lachen oder lächeln, wirkt sich das also positiv auf Ihre Stimmung aus – Sie sind dann tatsächlich besser gelaunt.

Innere Gelassenheit

Versuchen Sie außerdem, innerlich gelassen zu werden. Das ist nicht immer einfach und wie leicht oder schwer einem das fällt, hängt natürlich auch von der eigenen Veranlagung ab. Dennoch, dazulernen können wir alle. Gelassenheit zu gewinnen ist ebenfalls ein Prozess, allerdings haben Sie selber am meisten davon. Bereits vom ersten Übungstag an. Nicht nur, dass Ihre Wirkung positiver wird, auch Ihr eigenes Wohlbefinden steigt. Und dies wirkt sich wiederum positiv auf Ihre Ausstrahlung aus. Eine Erfolgsspirale entsteht.

Bildnachweis: contrastwerkstatt / stock.adobe.com

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