Fotografie Praxistipps

Portrait Studio gründen in Zeiten der Krise

Lesezeit: 2 Minuten Ralf Bauer ist Profifotograf mit einem soliden Kundenstamm in der Industrie. Im Frühjahr 2009, mitten im Krisenjahr, hat er ein Portraitstudio gegründet. Nicht aus wirtschaftlicher Not heraus. Sondern aus Leidenschaft für das Portrait Foto. Wagemut oder clevere geschäftliche Entscheidung? Was man beachten sollte, wenn man ein Portraitstudio gründet – nicht nur in Zeiten der Krise.

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Portrait Studio gründen in Zeiten der Krise

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"Die Idee eines eigenen Portraitstudios spukte schon lange in meinem Kopf herum. Jetzt hat sich die Chance ergeben und ich habe sie ergriffen“, erklärt Bauer den Schritt. Bauer arbeitet seit 1995 als selbstständiger Fotograf, aber bislang hat er, wenn er ein Studio benötigte, mit Mietstudios gearbeitet. Was für den Industriebereich sinnvoll ist, dürfte im Bereich der Portraitfotografie nicht praktikabel sein. Allein von der Abwicklung her – man kann nicht für jeden Portrait-Auftrag erst Zeiten im Mietstudio organisieren. Wer sich also im Bereich der Portraitfotografie etablieren möchte, kommt um ein eigenes Portrait Studio nicht umhin.

Aber ausgerechnet jetzt?! Geben die Menschen überhaupt noch Geld für Portraitfotos aus? Fertigen die Leute nicht eher selbst Fotos mit ihren Digitalkameras an, statt in ein Portrait Studio zu gehen? "Gerade in Krisenzeiten benötigen die Leute Bewerbungsfotos. Und es hat sich herumgesprochen, dass ein professionelles Foto die Chancen auf einen Job deutlich erhöhen“, stellt Bauer nüchtern fest. Das Bewerbungsfoto sollte also im eigenen Produktportfolio nicht fehlen – auch wenn die "hohen Weihen“ der Portraitfotografie eher in anderen Bereichen liegen. Und sicher auch mit anderen Formen der Portraitfotografie mehr Geld (pro Job) verdient werden kann.

Wer dafür Sorge trägt, dass ein möglichst großer Teil der Fixkosten, sprich vor allem die Ladenmiete, durch Standardaufträge aus dem Bereich Bewerbungsfotos abgedeckt ist, kann sich auch den lukrativeren Bereichen der Portraitfotografie zuwenden. "Man sollte es verstehen, Trends zu nutzen. Im Moment spielt die Germany’s-next-Topmodel-Euphorie jedem Inhaber eines Portraitstudios in die Karten“, weiß Bauer und bricht damit die Lanze für die Beautyfotografie. "Viele junge Mädchen haben den Traum Modell zu werden. Mit einem Beautyshooting erfüllen sich viele den Traum, sich einen Tag als Topmodel zu fühlen“, so Bauer weiter.

Also: Auch in Zeiten der Krise ist es mehr eine Frage der Planung, ob sich die Gründung eines Portraitstudios lohnt. Übrigens lassen sich über den Verkauf von Prints der Fotos zusätzliche Umsätze generieren. Die technische Ausrüstung ist inzwischen erschwinglich: Large Format Printer von Canon, Epson und Co bringen hervorragende Ergebnisse. Und außerdem eignen sich die Print hervorragend für die Gestaltung des eigenen Schaufensters.

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