Computer Praxistipps

Pokémon Go: 3 Dinge, die Sie über das Handyspiel wissen sollten

Lesezeit: 3 Minuten Das Handyspiel Pokémon Go hat für einen echten Ansturm gesorgt: Seit dem Release am 6. Juli 2016 steht es auf Rang 1 der umsatzstärksten Spiele in Australien, Neuseeland und den USA. Der Marktstart in Deutschland wurde verschoben, weil die Server aufgrund des gewaltigen Interesses überfordert sind. Die wichtigsten Fakten rund um das neue Pokémon Abenteuer!

3 min Lesezeit

Pokémon Go: 3 Dinge, die Sie über das Handyspiel wissen sollten

Lesezeit: 3 Minuten

Im Jahr 1996 wurde das erste Spiel über die Pokémon veröffentlicht. Seitdem sind 20 Jahre vergangen und die Technik hat große Fortschritte gemacht. Nun wird der Traum eines jeden Spielers wahr: Er kann sich im realen Leben auf die Suche nach den begehrten Wesen begeben! Dafür braucht es lediglich ein Smartphone mit Internet-Verbindung und natürlich eine große Portion an Jagdfieber.

1. Das Spielprinzip von Pokémon Go

Der Entwickler Niantic hat sich an der Ursprungsidee orientiert – wie könnte es auch anders sein! Im Vergleich zur Gameboy-Version gibt es keine "feste" Umgebung, denn die Realität dient als Spielfläche.

Pokémon Go ist in gewisser Weise eine Neuinterpretation des Geocachings: Nach dem Start der App tauchen Punkte auf der Karte auf, zu denen sich der Spieler begeben muss. Sobald er den Ort gefunden hat, richtet er seine Kamera darauf und ein Pokémon taucht auf. Nun können Sie zur Erinnerung ein witziges Foto machen, denn die Fundorte sind teils sehr skurril. So manch ein Spieler wurde bereits auf der Herdplatte oder auf dem Klo fündig, sogar eine Leiche befand sich zufällig am Ort eines Pokémons!

Ob in einem Brunnen oder im heimischen Wohnzimmer, die kleinen Monster können sich überall verstecken. Vor allem Eltern dürfte das freuen, denn Pokémon Go wird an der frischen Luft gespielt. Wer möchte, kann gegen andere Spieler kämpfen oder ein Tierchen gegen ein anderes tauschen. Ein neues Pokémon können Sie mit Pokéballs einfangen, welche in Pokéstops erhältlich sind. Hierbei handelt es sich um Shops mit nützlichen Gegenständen für Spieler.

2. Punktesystem: Action ab Level 5

Am Anfang geht es darum, sich mit dem Spielprinzip vertraut zu machen. Die Pokémon sind schwach und es tauchen immer wieder dieselben Monster auf. Um auf bessere Tierchen zu stoßen, müssen Sie Level für Level aufsteigen und dafür braucht es Punkte.

So erhalten Sie 500 Punkte, wenn Sie ein neues Pokémon fangen. Für ein weiteres Monster, das Sie bereits besitzen, gibt es jeweils 100 Punkte. Der Besuch eines Pokéstops wird mit 50 Punkten belohnt, während die Weiterentwicklung eines Pokémons stolze 1.000 Punkte einbringt. Darüber hinaus gibt es verschiedene Wurftechniken, mit denen Sie die Tierchen dingfest machen können: Ein exzellenter Wurf ist bei Pokémon Go immerhin 75 Punkte wert.

Haben Sie Level 5 erreicht, fängt das Spiel richtig an: Nun können Sie eine Arena betreten und gegen andere Pokémon Trainer kämpfen. Vorher ist es auch nicht möglich, mit seinen Freunden ein erfolgreiches Team zu gründen.

3. Vorteile und Nachteile

Pokémon Go ist die perfekte Alternative für Dauerzocker, welche die meiste Zeit vor dem Bildschirm verbringen. Endlich geht es an die frische Luft, aber es ist Vorsicht geboten: So warnt die australische Polizei vor Unfallgefahr, wenn sich der Spieler zu sehr auf das Smartphone fokussiert. Zudem verbraucht das Spiel relativ viel Akkuleistung, weshalb eine zusätzliche Stromversorgung zu empfehlen ist.

In der Basisversion kann Pokémon Go komplett kostenfrei gespielt werden. Es lässt sich gratis für iOS oder für Android downloaden. Es dürfte noch einige Wochen dauern, bis das Spiel in allen Ländern verfügbar ist. Da die Entwickler etwas daran verdienen möchten, sind einige Items gegen Geld erhältlich.

Wer schneller ein höheres Level erreichen möchte, kann im Pokéstop etwa Master-Pokébälle erwerben. Als "normaler" Trainer kommt man nur schwer an derartige Bälle, da sich mit ihnen besonders starke Pokémon fangen lassen.

Die kostenlose Basisversion reicht für den spontanen Spielspaß absolut aus. Wer höhere Ambitionen hegt, muss entweder mehr Zeit oder ein wenig Geld investieren. Vor allem mit Freunden bereitet Pokémon Go große Freude, da man ein starkes Team bilden und gegeneinander antreten kann. Leider wird keine Geschichte erzählt, wie es bei der Gameboy-Version der Fall ist. Das wäre auch kaum möglich, denn die App basiert auf der echten Umgebung.

Fazit

Es spricht nichts dagegen, einen Ausflug in die Welt der Pokémon zu unternehmen. Die Basisversion ist gratis und bietet einen vollen Funktionsumfang. Mit Pokémünzen können Sie Ihre Trainer-Karriere beschleunigen: Sehr beliebt sind die Items "Rauch" und "Lockmodul", welche 30 Minuten lang Pokémon anlocken. So müssen Sie nicht durch die Gegend laufen, um auf ein neues Monster zu stoßen. Mit ein wenig Glück ergattern Sie ein Tierchen, für das Sie Ihre Freunde beneiden werden!

Oder haben Sie das Spiel vielleicht schon ausprobiert? Was sind Ihre Erfahrungen? Kennen Sie schon Tipps & Tricks? Oder sind Sie generell eher nicht für Handyspiele zu haben? Erzählen Sie uns mehr!

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: