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Phytoöstrogene: Auch Prostata und Gehirn profitieren

Lesezeit: < 1 Minute Phytoöstrogene gehören zur großen Gruppe der so genannten „sekundären Pflanzenstoffe“. Das sind pflanzliche Vitalstoffe, die wir mit der Nahrung aufnehmen und die dann im Organismus – ähnlich wie Vitamine oder Mineralstoffe -vielfältige gesundheitliche Wirkung entfalten. In dieser Vitalstoff-Gruppe nehmen die Phytoöstrogene eine besondere Rolle ein, da Phytoöstrogene über eine hormonähnliche Wirkung verfügen.

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Phytoöstrogene: Auch Prostata und Gehirn profitieren

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Phytoöstrogene auch für Männer
Phytoöstrogene ähneln den vom (weiblichen und männlichen!) Körper produzierten Östrogenen und können deren positive Wirkung unterstützen. Besonders wichtig wird diese Eigenschaft der Phytoöstrogene dann, wenn die natürliche Produktion im Lebensalter langsam nachlässt.
Reich an Phytoöstrogenen sind vor allem Sojaprodukte. Sie gehören in Ostasien zur traditionellen Küche und haben wahrscheinlich maßgeblichen Anteil daran, dass dort hormonell bedingte Erkrankungen wie Wechseljahrbeschwerden, Brust- oder Prostatakrebs deutlich seltener auftreten als in westlichen Nationen.
Obwohl Östrogene meist als „weibliches“ Geschlechtshormon bezeichnet wird, hat es selbstverständlich auch im männlichen Körper wichtige Funktionen. Mit steigendem Lebensalter sinkt der Östrogenspiegel ab. Bei Männern verläuft der Prozess eher langsam und stetig, bei Frauen – während der Wechseljahre – viel abrupter.
Für viele Organsysteme fallen dann die wichtigen Schutzfunktionen des Östrogens weg, und das ist ein Grund, weshalb sie anfälliger für Krankheiten werden. Sie müssen jedoch die Folgen eines Östrogenmangels nicht einfach hinnehmen. Mit Phytoöstrogenen können Sie sich sehr gut dagegen wappnen. Ihre Wirksamkeit ist in zahlreichen wissenschaftlichen Studien belegt worden.

Experten sind sich einig: Phytoöstrogene wirken
Im April 2004 haben mehr als 30 führende deutschsprachige Hormonspezialisten auf einer Tagung in Wien ein so genanntes „Konsensus-Papier“ verabschiedet. In ihm wurden die bisherigen Studienergebnisse zu Phytoöstrogenen zusammengefasst und bewertet. Danach gilt die Wirksamkeit bei folgenden Krankheiten als wissenschaftlich bewiesen.

Diese Wirkungen der Phytoöstrogene sind bewiesen:

  • Verbesserung der geistigen Fitness
  • Schutz vor Prostatakrebs
  • Schutz vor Brustkrebs
  • Linderung von Wechseljahrbeschwerden
  • Schutz vor Osteoporose
  • Schutz vor Herz-Kreislauf-Krankheiten
Phytoöstrogene in Lebensmitteln (in mg pro 100 g)
Sojasprossen 580
Sojabohnen 129
Leinsamen 80
Sojapaste (Miso) 64
Tofu 26
Sojamilch 5
Alfalfa-Sprossen 5
Kichererbsen 1,5

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