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Pflege: So profitieren Demenzkranke von Kindern

Der Umgang zwischen Demenzkranken und nicht Erkrankten gestaltet sich häufig für beide Seiten verkrampft. Eine Gruppe, die dagegen unverkrampft und unvoreingenommen mit Demenzkranken umgeht, sind Kinder. Für sie bietet der Kontakt zu älteren Menschen mit demenziellen Veränderungen eine wichtige Erfahrung: Es gibt Erwachsene, die Dinge nicht können, die ich als Kind kann. Modellprojekte zeigen, dass selbst sehr kleine Kinder häufig im Kontakt zu Demenzkranken ein soziales Engagement entwickeln, das erstaunlich ist.

Pflege: So profitieren Demenzkranke von Kindern

Pflege: So profitieren Demenzkranke von Kindern

Der Demenzkranke wiederum fühlt sich wichtig und wertgeschätzt. So profitieren beide Seiten. Ein Grund mehr, den Kontakt zwischen Demenzkranken und Kindern zu fördern. Dafür bieten sich Ihnen verschiedene Möglichkeiten. Beispiele:

  • Schließen Sie eine Kooperation mit einem Kindergarten und veranstalten Sie gemeinsame Begegnungen und Ausflüge.
  • Organisieren Sie regelmäßige Besuchsdienste von Kindern bei Demenzkranken, die in einer Pflegeeinrichtung leben.
  • Bestärken Sie Angehörige darin, ihre Kinder zu den Besuchen bei Oma oder Opa mitzunehmen.

Achten Sie immer darauf, dass die Besuche und Kontakte begleitet stattfinden. Die Kinder sollten langsam an die Situation herangeführt und nicht allein gelassen werden. Dann können beide Seiten viel Spaß miteinander haben und wertvolle Erfahrungen sammeln.

Bildnachweis: GordonGrand / stock.adobe.com

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