Gesundheit Praxistipps

Pflege: Diese Verfügungen sind für Pflegekräfte rechtsverbindlich

Lesezeit: < 1 Minute Immer wieder kommt es im Pflegealltag zu Situationen, in denen die Interessen des Pflegebedürftigen und die der Pflegekraft nicht in Einklang zu bringen sind. Meist ist dies der Fall, wenn pflegerisch oder medizinisch notwendige Maßnahmen abgelehnt werden bzw. Dinge von der Pflegekraft verlangt werden, die diese möglicherweise nicht verantworten will (z. B. bestimmte Formen der Sterbehilfe, Verzicht auf Krankenhauseinweisung oder Einstellung der Ernährung).

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Pflege: Diese Verfügungen sind für Pflegekräfte rechtsverbindlich

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Rechtssicherheit besteht immer dann, wenn der Wille des Betroffenen schriftlich festgehalten und idealerweise notariell beglaubigt wurde. Die nachfolgenden Dokumente können rechtsverbindlich regeln, was Pflegekräfte im Einzelfall tun dürfen und was nicht.

  1. Patientenverfügung: Hier ist regelt , was der Betroffene in Bezug auf sein Leben, seine Gesundheit und seine Pflege wünscht und was nicht mehr getan werden soll.   
  2. Vorsorgevollmacht: Hier wird geregelt, welche Befugnisse ein festgelegter Vollmachtnehmer haben soll, für den Fall, dass ansonsten eine Betreuung eingerichtet werden müsste.
  3. Generalvollmacht: Eine Sonderform der Vorsorgevollmacht, die häufig aber nur die geschäftlichen Dinge, wie z. B. das Öffnen der Post, die Finanzen oder Vertragsabschlüsse und -kündigungen beinhaltet.

Die entsprechenden Verfügungen sollten der Pflegekraft frühzeitig in Kopie oder im Original ausgehändigt werden, damit Sie im Notfall die gewünschten Maßnahmen auch gegenüber Dritten, z. B. Notärzten angemessen vertreten kann.

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