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Pflanzliche Öle: So nutzen Sie fünf ungewöhnliche Beautyhelfer

Lesezeit: 2 Minuten Natürliche Schönheitshelfer sind im Trend. Immer mehr Menschen besinnen sich auf die unterschätzte Kraft der Natur. Öle zur Pflege von Haut und Haar sind beliebter denn je zuvor, doch warum nicht mal etwas Neues ausprobieren? Hier lernen Sie fünf unbekannte Öle kennen, die Sie unkompliziert in Ihre Pflege integrieren können.

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Pflanzliche Öle: So nutzen Sie fünf ungewöhnliche Beautyhelfer

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Pflegeöle waren Ihnen bisher unbekannt oder suspekt. Diese fünf Pflegeöle sollten Sie unbedingt ausprobieren und in Ihren Pflegealltag integrieren.

Brokkolisamenöl

Brokkolie ist ein typisches Gemüse: Sehr gesund und sehr schlecht vermarktet. Neben allerlei extrem gesunden Inhaltsstoffen wie Selen schlägt der Brokkoli gerade eine zweite Karriere als Beautyhelfer ein. Nur die wenigsten haben davon jedoch etwas mitbekommen, schließlich lässt sich Brokkoli einfach nicht gut vermarkten. Ein Shampoo mit Brokkoli?

Ja, bitte! Denn Brokkolisamenöl enthält ganze 48% Erucasäure sowie Linol- und Ölsäure. Erucasäure ist eine ungesättigte, sehr langkettige Fettsäure, die Haut und Haar extrem gut pflegt. Vergleichbar ist der Pflegeeffekt mit dem Effekt, den Silikon hat: Es polstert Fältchen auf und umgibt Haare mit einem feinen Glanz. Anders als Silikon pflegt es dabei aber tatsächlich und baut sich nicht in immer größeren Mengen auf.

Das Brokkoliesamenöl sorgt somit für geschmeidiges Haar, gute Kämmbarkeit und Glanz und ist als Spülung wie auch als Leave-In-Produkt bestens geeignet.

Holundersamenöl

Holunder ist nicht unbedingt unbekannt. Vor allem als Saft, Punsch oder Likör wird Holunder gerade im Winter gerne genossen. Dass das aus den Samen produzierte Öl jedoch auch der Schönheit dienlich ist, wissen die wenigsten.

Holundersamenöl ist im Grunde genommen ein Nebenprodukt aus der Holundersaftproduktion. Es ist entzündungshemmend und beruhigend und eignet sich hervorragend für krankheitsgeplagte Haut wie Neurodermitis- oder Aknehaut. Besonders an diesem Öl ist, dass es chemisch den hauteigenen Fetten ähnelt, weshalb es besonders gut aufgenommen werden kann. Zudem stabilisiert es den Lipidmantel und enthält Linölsäure, Vitamin E und Antioxidantien.

Avocadoöl

Avocados sind in Gesichtsmasken bereits beliebt. Mit einer reifen Avocado und etwas Joghurt ist schnell eine pflegende Gesichtsmaske hergestellt. Aber nicht nur das Fruchtfleisch, sondern auch das Öl hat es in sich. Es enthält große Mengen Öl-, Linol- und Palmetinsäure. Diese ungesättigten Fettsäuren dringen gut in die Haut ein und versorgen so vor allem trockene, rissige Haut mit Vitamin A und E.

Auch in Seife wird Avocadoöl verwendet, um eine möglichst hautschonende Reinigung zu bewirken. Zu guter Letzt wird Avocadoöl auch als Haarpflege genutzt. Trockene, spröde Haare gewinnen an Glanz und Gesundheit, wenn sie regelmäßig mit einer Avocadoölkur verwöhnt werden.

Borretschsamenöl

Beinahe vollkommen unbekannt ist dieses Öl. Es wird aus der Borretschpflanze (Borago officinalis) gewonnen und gilt als Öl mit dem höchsten Gehalt an Gamma-Linolensäure. Damit übertrifft es sogar das deutlich bekanntere Nachtkerzenöl.

Linolensäure besitzt verschiedene hautregenerierende Eigenschaften. Es strafft die Haut, versorgt sie mit Feuchtigkeit und regt die Tätigkeit der Hautzellen an, wodurch die Haut elastischer wird. Durch die gute Feuchtigkeitsversorgung wird die Haut zudem widerstandsfähiger.

Auch bei konkreten Problemen wie Cellulite oder Neurodermitis kann Borretschsamenöl Erfolge erzielen. Dazu kann das Öl äußerlich wie auch innerlich angewendet werden.

Traubenkernöl

Traubenkernöl ist ein weiteres heimisches Öl, das unterschätzt wird. Es zu gewinnen ist schwierig, da die Kerne sehr hart sind und nur wenig Öl enthalten. Dafür hat Traubenkernöl eine Fülle erstaunlicher Eigenschaften: Es ist antioxidativ und ist dabei ein leichtes Öl, das schnell einzieht. Somit eignet es sich auch für unreine, Akne- und Mischhaut.

Die enthaltene Linolsäure hilft, die Elastizität der Haut zu bewahren, indem sie gegen Verhornungen wirkt. Sie fördert zusätzlich den Talgfluss, sodass sich weniger verstopfte Poren bilden. Ein weiterer Vorteil des Traubenkernöls ist, dass es als Trägeröl tief in die Haut eindringt und fettlösliche Vitamine wie Vitamin E auf diesem Weg mitnimmt.

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