Haus & Garten Praxistipps

Pflanzen für Kinder – Wecken Sie das Interesse für die Entdeckung der Natur

Lesezeit: 2 Minuten Zeigen Sie Ihren Kindern, wie spannend die Natur ist. Nirgendwo lässt sich das Gedeihen und Vergehen von Pflanzen so gut beobachten wie auf einem eigenen Stück Land. Die richtige Auswahl der Pflanzen erhöht die Freude am kindlichen Gärtnern.

2 min Lesezeit
Pflanzen für Kinder – Wecken Sie das Interesse für die Entdeckung der Natur

Pflanzen für Kinder – Wecken Sie das Interesse für die Entdeckung der Natur

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In einer Welt, welche von der Technik beherrscht wird, ist es wichtig, Kindern die Natur nahe zu bringen und ihnen zu zeigen, dass die Tomaten nicht im Supermarkt wachsen. Wer über einen eigenen Garten verfügt, sollte Kindern ein eigenes Beet bereitstellen, welches in Eigenregie bewirtschaftet werden kann.

Für den Anfang reicht ein 1-2 Quadratmeter großes Gartenstück in halbsonniger Lage. Hält die Begeisterung für das Gärtnern an, kann das Areal, wenn möglich, unschwer erweitert werden. Damit sich auch rasch sichtbare Erfolge einstellen, sollte die richtige Pflanzenauswahl getroffen werden. Selbstverständlich kommen nur ungiftige Pflanzen in Frage.

Radieschen

Für den kleinen Gärtner sind sie geradezu ideal. Zwischen Säen und Ernten liegen nur wenige Wochen, sodass die Geduld nicht auf eine zu harte Probe gestellt werden muss.

Erdbeeren

Was schmeckt köstlicher als Erdbeeren vom eigenen Beet? Hierbei sollten Sie auf vorgezogene Pflanzen aus der Gärtnerei zurückgreifen, damit eine ausreichende Ernte gewährleistet ist. Monatserdbeeren verlängern Erfolgserlebnis und Genuss.

Erbsen

Etwas Geduld ist von Nöten, um süße Zuckerschoten zu ernten. Die Sorte Norli (Pisum sativum) ist besonders wohlschmeckend, standfest und resistent gegen die Fusarium-Welke.

Erdkastanie und Erdmandel

Richtig exotisch, aber von guter Wuchskraft sind Erdmandel (Cyperus esculentus) und Erdkastanie (Bunium bulbocastanum). Die Pflanzen werden nach den späten Frösten im Mai gesetzt, und im späten Herbst können die wohlschmeckenden Knöllchen geerntet werden. Frisch sind sie knackig, getrocknet halten sie sich monatelang und können für die nächste Saison im Blumentopf ausgesät werden.

Süßdolde und Stevia

Süßdolden (Myrrhis odorata) sind ausdauernde Pflanzen. Über dem süßen, farnartigen Laub erscheinen weiße Blütendolden, die bald zu süßen Samenkörnern mit Lakritzaroma heranreifen. Stevia rebaudiana (Süßblatt, Süßkraut oder Honigkraut) sollte als Pflanze gesetzt werden, denn eine Aufzucht aus Samen ist langwierig. Ihre süßen Blätter sind nicht nur wohlschmeckend, sondern schützen auch vor Karies, Zahnbelag und Zahnfleischbluten.

Für die Blumentopfkultur

Folgende Pflanzen lassen sich gut in Töpfen ziehen und ermöglichen das Gärtnern auf Balkon oder Terrasse:

  • Tomaten, insbesondere die Wildtomate, wachsen üppig und müssen weder ausgegeizt noch aufgebunden werden. Gegen Braunfäule sind sie relativ unempfindlich.
  • Die Zwerg-Tamarillo (Cyphomandra abutiloides) ist für ungeduldige Naschkatzen ideal. Ihre orangen Früchte haben einen herbsüßen Aprikosengeschmack, ähnlich wie die mit ihr verwandte Andenbeere (Physalis edulis).

Blumen

Einfache Blumen, die rasch wachsen und blühen, sind ideal für Kinderbeete. Tagetes, Calendula (Ringelblume), Kapuzinerkresse, Clarkie, Cosmeen, Prunkwinden und Sonnenblumen gedeihen auch ohne viel Pflegeaufwand willig.

Bildnachweis: pingpao / stock.adobe.com

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