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Personalprobleme im Verein durch Amts-Sharing lösen

Lesezeit: 2 Minuten In der heutigen Zeit wird es immer schwieriger, offene Ämter im Verein zu besetzen. Das Zauberwort und Teufelslösung kann dabei das Amts-Sharing sein. Was genau Amts-Sharing ist und wie Ihr Verein davon profitieren kann, erläutere ich Ihnen in diesem Artikel.

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Personalprobleme im Verein durch Amts-Sharing lösen

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Die Idee hinter dem Begriff Amts-Sharing

Ein Amt wird von 2 oder mehreren Personen geteilt. Es gibt hier den großen Vorteil, dass nicht nur die Verantwortung auf zwei Schultern lastet, sondern auch die Arbeit bzw. die Arbeitszeit. Das heißt ganz konkret: Man benötigt nur die Hälfte der Zeit für ein Amt.

Der Zeitfaktor ist unter anderem ein großes Problem bei der Besetzung offener Stellen im Ehrenamt. Der Beruf nimmt einen immer mehr ein und fordert oft zu viel. Nicht umsonst wird viel über Burnout gesprochen. Wenn Sie weitere Gründe erfahren möchten, wieso es so schwer ist eben diese offene Stellen zu besetzen, lesen Sie meinen Artikel "Ehrenamtliche Mitarbeiter gewinnen: So gehen Sie mit den Problemen dabei um".

Chance für den Nachwuchs

Das Amts-Sharing ist auch die Chance, junge Menschen langsam in ein Amt zu führen. Dabei kann ein bewährter Funktionär eine junge Person "an die Hand nehmen". Wichtig dabei ist aber in jedem Falle die Gleichberechtigung. Auch wenn der Nachwuchs nicht so erfahren ist, man sollte nicht den Fehler machen dem etablierten Ehrenämtler alle Macht zu geben.

Sie bilden ein Team und somit hat auch jeder eine Stimme, die gleich viel zählt. Der Zeitraum für diese Art von Amts-Sharing sollte dabei langfristig gewählt sein. Die Zusammenarbeit soll nicht nur eine einfache Einarbeitungsperiode andauern, sondern über einen oder mehrere reguläre Amtsperioden. 

Kick-Off Veranstaltung als Teambuilding-Maßnahme

Sinnvoll ist es, für die Amts-Sharing-Teams ein Kick-Off-Event zu veranstalten. Teambuilding-Maßnahmen sollten hier im Vordergrund stehen. Ein Kick-Off-Event kann übrigens auch sinnvoll sein, um das Amts-Sharing generell vorzustellen. Mit Sicherheit ist Amts-Sharing nicht allen Mitgliedern geläufig. Um also erst Interesse schüren zu können, sollte eine Info-Veranstaltung organisiert werden.

Die Amts-Sharer: Der besseren Funktionäre

Menschen sind Individuen. Individuen haben unterschiedliche Stärken und Schwächen. Es macht also durchaus Sinn, auch einmal über den Tellerrand zu schauen. Setzt man ein Team richtig zusammen, unter Beachtung von persönlichen Präferenzen und Fertigkeiten der Amts-Sharer, kann man ein großes Potential in diesem Team abschöpfen.

Amts-Sharing ist also kein neuartiger Begriff, von dem man Angst haben muss. Amts-Sharing ist eine interessante Alternative, um offene Stellen zu besetzen. Aber nicht nur das. Amts-Sharing kann nicht nur Notnagel sein. Es kann stattdessen als normale gängige Form von Personalmanagement angesehen werden.

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