Fotografie Praxistipps

Perfekte HDR-Belichtungsreihen fotografieren: Die richtige Motivwahl

Lesezeit: 2 Minuten Im ersten Teil der Serie geht es um die passende Motivwahl. Denn nicht jedes Motiv ist für den HDR-Workflow geeignet. Lesen Sie hier, wie Sie passende Motive für die HDR-Belichtungsreihen finden können.

2 min Lesezeit

Perfekte HDR-Belichtungsreihen fotografieren: Die richtige Motivwahl

Lesezeit: 2 Minuten

Es gibt eine Reihe von guten Gründen, sich bei bestimmten Motiven für die HDR-Fotografie zu entscheiden. Vielen Fotografen geht es vorrangig darum sowohl Zeichnung in den dunklen, als auch in den hellen Bereichen einer Motivszene auf nur einer Aufnahme abbilden zu können.

Aber auch die eher gestalterischen und kreativen Möglichkeiten, die sich im Rahmen der HDR-Verarbeitung auftun, haben ihre Berechtigung. Letztendlich läuft es bei allen Beweggründen auf die Wahl eines kontrastreichen Motivs hinaus. Erst wenn die Motivszene eine große Differenz zwischen dem dunkelsten und dem hellsten Bereich aufweist, macht die HDR-Verarbeitung richtig Spaß.

Stillleben und Landschaften

Motive, auf denen sich nichts bewegt, sind für die HDR-Fotografie ideal. Ob Burgruine, moderne Fabrikanlage oder Bergpanorama, für die Verarbeitung der Belichtungsreihe sind Motivszenen ohne Bewegung kein Problem für die HDR-Software.

Haben Sie dabei ein Stativ eingesetzt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, ein spektakuläres Ergebnis zu erzielen. Übrigens, leichter Wellengang, Blätterrauschen oder vorbeiziehende Wolken werden von den meisten HDR-Programmen problemlos kompensiert.

 

Personen und Modellfotografie

Möchten Sie Belichtungsreihen erstellen, auf denen Personen im Bild sind, ist das eine besondere Herausforderung für die Portraitierten. Die sollten sich nämlich während des Fotografierens wie erstarrt verhalten. Das ist leichter gesagt, als getan.

Die kleinste Bewegung führt bei der Verarbeitung zum HDR-Bild zu einem erhöhten Aufwand. Zwar gibt es mittlerweile Programme, die solche Geisterbilder gut unterdrücken können. Das funktioniert mal besser, mal schlechter und bedeutet in den meisten Fällen eine Reihe an Versuchen, bis die optimale Methode und Einstellung gefunden ist.

Bewegte Motive

Belebte Plätze, Tiere in Aktion oder gar Sportveranstaltungen sind denkbar ungeeignet für die echte HDR-Fotografie, bei der eine Belichtungsreihe erstellt wird. Je stärker und unregelmäßiger die Bewegungen, desto schwieriger wird es für das HDR-Programm, diese Bewegungen zu kompensieren.

Bei bewegten Motiven bietet sich an, ein so genanntes Pseudo-HDR, aus einer Aufnahme, zu erstellen. Dabei werden aus dieser einen Aufnahme mehrere Belichtungen mit Hilfe einer Bildbearbeitungssoftware generiert und zum HDR-Bild verarbeitet. Wie das im Detail funktioniert, werde ich in einem späteren Beitrag erklären. Die Ergebnisse sind jedoch selten so spektakulär, wie ein fertiges HDR-Bild, das aus einer echten Belichtungsreihe generiert wurde.

In meinen nächsten Beiträgen zur HDR-Fotografie erfahren Sie, wie Sie
perfekte Quellaufnahmen, für die spätere HDR-Verarbeitung fotografieren. Generell mehr Informationen über HDR-Fotografie finden Sie in dem Buch "Digitale Fotopraxis HDR-Fotografie".

 

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