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Passivrauchen begünstigt Allergien

Lesezeit: < 1 Minute Kinder, die zu Hause dem Passivrauchen ausgesetzt sind, sind verstärkt anfällig für Infekte. Aber nicht nur das: Passivrauchen begünstigt auch die Entwicklung von Allergien. Dies belegt eine Studie vom Karolinska Institutet in Stockholm, bei der mehr als 4.000 Familien befragt wurden.

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Passivrauchen begünstigt Allergien

Passivrauchen begünstigt Allergien

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Für die Studie wurde nach den Bedingungen vor und nach der Geburt gefragt, unter anderem nach Alter der Eltern, Allergien der Eltern, sozioökonomischen Bedingungen, Schadstoffbelastung und Haustieren. 2% der Kinder waren Passivrauchen ausgesetzt. Bei 20% rauchte ein Elternteil, bei 4% rauchten beide.

Im Alter von 2, 12, 24 und 48 Monaten wurden die Eltern befragt, ob es bei den Kindern zu Allergiebeschwerden gekommen sei. Bei 2.500 Kindern wurde mit vier Jahren das Blut auf Antikörper gegen allergieauslösende Stoffe getestet.

Die Kinder mit zwei rauchenden Elternteilen (mehr als zehn Zigaretten pro Tag) wiesen ein doppelt so hohes Allergierisiko auf wie Kinder von Nichtrauchern. Mäßiges Rauchen eines Elternteils (weniger als zehn Zigaretten pro Tag) erhöhte das Risiko bereits um 20%. Insgesamt wurden bei einem Viertel der Kinder erhöhte Antikörperwerte festgestellt.

Bildnachweis: Kitty / stock.adobe.com

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