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Parkettböden: Nachhaltige Wohntrends mit langer Lebensdauer

Lesezeit: 2 Minuten Parkett ist ein natürlicher Bodenbelag aus Holz, der sich immer größerer Nachfrage erfreut und ein Garant für behagliches Wohnen ist. Der vielseitige Belag setzt warme, nachhaltige Akzente in Eigenheim oder Büro.

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Parkettböden: Nachhaltige Wohntrends mit langer Lebensdauer

Parkettböden: Nachhaltige Wohntrends mit langer Lebensdauer

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Traditionell werden für den hochwertigen Bodenbelag europäische Holzarten wie Edelkastanie, Akazie, Ulme, Eiche, Buche, Ahorn, Birke, Nussbaum, Walnuss, Kirsche, Esche, Olive oder Apfelbaum verarbeitet. Bei den außereuropäischen Holzarten für Parkett sind Eukalyptus, Teak, Santos-Palisander oder besonders Mahagoni gefragt. Die typische Form des Parketts entsteht durch die Zusammensetzung von klein gesägten Holzstücken in individuellen Mustern.

Parkett und Laminat sind völlig unterschiedliche Bodenbeläge, auch wenn die Verlegung auf dieselbe Art erfolgt. Laminat ist zwar günstiger in der Anschaffung, allerdings kann ein Parkett durch das Schleifen oder Versiegeln meist öfter renoviert werden? Laminat nicht. Parkett punktet durch seine Langlebigkeit, seine raumklimaregulierende Wirkung und die Hygiene wegen der geschlossenen Flächen des Parketts.  Parkett gibt es in zwei verschiedenen Varianten: Als Massivparkett oder Mehrschichtparkett, sogenanntes 2-Schichtparkett.

Massivparkett: Kleine Kunstwerke aus Massivholzstückchen und Stablängen

Massivparkett besteht aus Massivholzstücken und wird meist roh verlegt, in mehreren Schleifgängen abgeschliffen und mit einer Oberflächenbehandlung abgeschlossen. Mittlerweile gibt es bereits Fertigparkett im Fachhandel, sodass aufwendiges Schleifen und Endbehandeln nicht erforderlich ist.

Massivparkett gibt es in verschiedenen Arten: Stabparkett mit Nut und Feder gibt es auch als Stab-Fertigparkett. Mosaikparkett besteht aus dünnen Holzlamellen, wird meist auf Netz geklebt und ist durch seine geringe Dicke ideal bei einer Fußbodenheizung. Lamparkett mit Stablängen von 120 bis 400 Millimeter und Stabbreiten von 40 bis 65 Millimeter ähnelt dem Mosaikparkett.

Hochkantlamellenparkett besteht aus einzelnen Vollholzlamellen und ist ein Restprodukt der Produktion von Mosaikparkett. Hochkant angeordnet, kann das Hochkantlamellenparkett aufgrund seiner Stärke von bis zu 22 Millimeter häufiger geschliffen werden. Als Industrieparkett ist es vor allem für den gewerblichen oder öffentlichen Bereich von Schulen, Ausstellungen und Museen gefragt.

Parkettdielen sind massive Parkettstäbe von zwei bis drei Meter Länge, die mit zwei oder drei Stabreihen zu einer Diele verleimt werden. Massivholzdielen sind aus einem Stück Massivholz gefertigt. Tafelparkett, die Königin der Parkettfußböden, wird meist mit einem umlaufenden Fries verlegt. Geometrische Muster, zu quadratförmigen Tafeln verleimt, ergeben weitere Muster wie Rauten und Sterne. Vielfach werden bei der Verlegung von Tafelparkett verschiedenfarbige Hölzer verwendet.

Mehrschichtparkett: Verklebung erhöht die Lebensdauer

Mehrschichtparkett ist mit einem Klicksystem auf einer Unterlagsmatte leichter zu verlegen und fest verklebt werden, was das Trittschallverhalten und die Lebensdauer des Parketts erheblich verbessert. Hochwertiges Mehrschichtparkett lohnt sich und sorgt für längere Freude. Die Belastbarkeit ist abhängig von der Art des verwendeten Holzes, der Stärke der Nutzschicht, dem Gesamtaufbau und der Qualität des Materials.

Schwimmend verlegtes Mehrschichtparkett ist weniger langlebig als verklebtes Parkett, zudem dringt mit der Zeit bei den Fugen möglicherweise Wasser ein. 2-Schichtparkett wird vollflächig auf den Untergrund verklebt und wirkt sich positiv auf die Lebensdauer und den Raumschall aus.

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Bildnachweis: solivo / stock.adobe.com

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