Haus & Garten Praxistipps

Paprika: richtig aussäen und pflanzen

Lesezeit: < 1 Minute Vor 100 Jahren kannte man nur scharfe Paprika. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts mutierte die scharfe Variante zur süßen Gemüsepaprika. Egal ob scharf oder süß: Paprika gedeihen gut in der Wärme und sind bei Hobbygärtnern mittlerweile sehr beliebt. Hier erfahren Sie Wissenswertes über Aussaat und Pflanzung von Paprika.

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Paprika: richtig aussäen und pflanzen

Paprika: richtig aussäen und pflanzen

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Die richtige Aussaat von Paprika

Ende Februar oder Anfang März konnte man Paprikasamen unter Glas bereits kultivieren. Die Keimtemperatur ist dabei recht hoch und liegt zwischen 20 und 30 Grad. Die kleinen Sämlinge wachsen langsam heran und sind wie Tomaten frostempfindlich. Die Zeitspanne zwischen Aussaat und Pflanzung beträgt acht bis zwölf Wochen. Ins Freiland dürfen Paprika erst im Juni. Ins Gewächshaus kann man sie ab Mitte Mai setzen. Der Pflanzabstand sollte etwa 45 cm betragen.

Paprika: farbig je nach Reife

Es gibt viel mehr Paprikasorten, als man meint. Auch wenn es nicht ganz so viele Arten sind wie beispielsweise bei den Tomaten. Im Supermarkt erhält man meist nur die blockartigen roten, gelben oder grünen Gemüsepaprika. Doch es gibt auch Früchte, die im unreifen Zustand orangefarben, weiß oder violett gefärbt sind. Das ist das Eigenartige, das alle Paprikasorten verbindet: Sie wechseln je nach Reife die Färbung.

Zum Beispiel ist die Farbe der Sorte „Mavras“ zuerst violett-schwarz und im Reifezustand dunkelrot. Auch besondere Paprika-Formen sind bekannt. Die Sorte „Roter Augsburger“ ist spitzkegelig; „Ice Age“ F1 ist blockförmig und reift von Elfenbeinfarben nach Orangerot.

Paprikapflanzen pflegen

Auch Paprikapflanzen sollte man im Garten mit einem Stab stützen und anbinden. Insgesamt werden Paprika bei Weitem nicht so groß wie beispielsweise Tomaten. Profis empfehlen, die erste Blüte abzuschneiden. Dann kommen zahlreiche weitere Blüten nach. Die Paprika bestäubt sich selbst und braucht insgesamt ihre Zeit zum Ausreifen. Fällt die Außentemperatur unter 17
Grad, dann wachsen die Pflanzen nicht mehr richtig weiter. Unreife Früchte kann man ernten und sie im Haus nachreifen lassen.

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Bildnachweis: Petra Schüller / stock.adobe.com

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