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Panikattacken: Stress für Körper und Seele

Lesezeit: 2 Minuten Panikattacken kommen wie aus dem Nichts. Plötzlich überflutet Stress den Körper und das erzeugt oft Todesangst.

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Panikattacken: Stress für Körper und Seele

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Panikattacken: Stress für Körper und Seele

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Panikattacken sind plötzliche, intensive Gefühle von Stress und Angst, ohne dass eine tatsächliche Gefahr besteht. Bei manchen Menschen entstehen Panikattacken anscheinend grundlos. Wieder andere überfällt dieser Stress stets in bestimmten Situationen.

Beängstigender Stress

Wer schon einmal eine Panikattacke erlebt hat, weiß wie bedrohlich sie sich darstellen kann. Das Herz rast, man fühlt sich schwindelig und hat das Empfinden die Kontrolle zu verlieren. Der Körper reagiert während eines Anfalls mit starkem Stress.

Für jemanden, den so etwas ganz unvermutet trifft, ist die Situation aufs Höchste beängstigend. Er glaubt, schwer krank zu sein und möglicherweise zu sterben. Ärztliche Untersuchungen ergeben nur selten einen Befund, so dass sich ein Mensch mit Panikattacken sehr alleine gelassen vorkommt. Es entsteht Angst vor der Angst.

Panikattacken schränken ein

Das Fatale an Panikattacken ist, dass sie dazu verführen, die Situationen zu meiden, in denen sie aufgetreten sind. Wer beispielsweise in einem engen Aufzug einen Angstanfall hatte, geht zukünftig lieber zu Fuß. Wer beim Überqueren großer Plätze der Panik ausgeliefert war, wird sich eher an Häusern entlang bewegen.

Kommt dann eine Panikattacke bei einer weiteren Gelegenheit, versucht man auch dieser auszuweichen. In der Folge schließt sich eine Tür nach der anderen. Man möchte am liebsten das Haus gar nicht mehr verlassen. Zur Angst kommt Einsamkeit.

Wege aus den Panikattacken

Man kann Panikattacken recht gut behandeln. Bei der Konfrontationstherapie werden zusammen mit dem Therapeuten die angstauslösenden Situationen und Orte aufgesucht. Mit vorher abgesprochenen Übungen lernt man, die Panik auszuhalten. So kann man erleben, dass man weder der Angst hilflos ausgeliefert ist, noch an ihr zugrunde geht. Einen besonders guten Namen auf dem Gebiet der Therapie von Angststörungen hat sich die Christoph-Dornier-Stiftung gemacht.

Die Klopftherapie EFT (Emotional Freedom Techniques) ist eine weitere Methode, die erstaunliche Ergebnisse zeitigt. Nach einer Anleitung kann man diese auch sehr gut zuhause durchführen. 

Was Sie sofort gegen Panikattacken tun können

  • Machen Sie sich klar, dass es sich bei Panikattacken um Stressreaktionen des Körpers handelt. Angst ist nicht schädlich. Man kann an ihr nicht sterben.
  • Bei Panikattacken wird Adrenalin ausgeschüttet. Das ist harmlos, erzeugt aber die bekannten Symptome von Stress. Der Adrenalinschub wird innerhalb kurzer Zeit wieder abgebaut. Damit sinkt auch der Stress. Panikattacken dauern darum selten länger als 20 Minuten.
  • Versuchen Sie auf Ihre Gedanken zu achten, wenn Sie spüren, dass sich Panikattacken nähern. Haben Sie negative Gedanken, die Ihren Zustand verschlimmern? Schreiben Sie sich in ruhigen Momenten positive, bessere Überlegungen auf. Tragen Sie diese Notizen bei sich und lesen Sie Ihre guten Vorstellungen durch, sobald Sie sich unwohl fühlen.
  • Lernen Sie PMR. Damit senken Sie Ihr allgemeines Stressniveau.

Bildnachweis: Mediteraneo / stock.adobe.com

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