Praxistipps Verein

Ostergrüße als Marketinginstrument im Verein versenden

Lesezeit: 2 Minuten Lustige Ostergrüße mit guten Wünschen zum Osterfest nicht nur an Vereinsmitglieder, sondern auch an politisch Verantwortliche und wichtige Persönlichkeiten zu schicken, sind ein Marketinginstrument. Sie animieren zum Vereinseintritt und fördern die Spendenfreudigkeit.

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Ostergrüße als Marketinginstrument im Verein versenden

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Weihnachtskarten an Mitglieder und Gönner zu verschicken, gehört bei vielen Vereinen zum guten Ton. Aber wie ist es mit Ostergrüßen? Gerade zum Osterfest gibt es viele nette und lustige Sprüche, die man als Gruß verwenden kann. Für die Adressaten ist das mit einem Überraschungseffekt verbunden, denn sie haben gute Wünsche für die Osterfeiertage von Ihrem Verein sicher nicht erwartet. So ist dies auch ein gutes Marketinginstrument, um den Verein wieder mal in die Öffentlichkeit zu bringen und Aufmerksamkeit zu erregen.

Wem schicke ich Ostergrüße und wie?

Bevor die Wünsche zum Osterfest verschickt werden, sollten Sie als Vereinsleiter ein kleines Team aus der Vereinsführung zusammengestellt werden, um die Organisation zu übernehmen und die Aufgaben zu verteilen. Die Arbeit sollte nicht allein auf den Schultern des Schriftführers, bzw. der Schriftführerin lasten. Es ist effektiv, den Schatzmeister hinzuzuziehen und ihn zu bitten, die Spendeneingänge der vergangenen zwei Jahre zusammenzustellen.

Diese Adressen sollten auf jeden Fall mit aufgenommen werden wie auch die von Sponsoren, die beispielsweise mit ihrem Logo auf Drucksachen des Vereins geworben haben oder finanzielle Unterstützung mit Bandenwerbung in der Halle oder auf dem Sportplatz leisteten. Eventuell ist auch aus den Reihen der Mitglieder jemand besonders aktiv und setzt sich zwar nicht finanziell, aber ideell und/oder mit Körpereinsatz für die Vereinsbelange ein. All dies muss im Team gesammelt und beraten werden.

Die Adressliste sollte so aufgebaut sein, dass zwischen Mitgliedern, Spnsoren und Spendern unterschieden wird, weil dahinter auch unterschiedliche Interessen stehen und sich die Art der Versendung sich daran orientieren sollte.

Brief, Karte oder E-Mail mit Osterspruch?

In der digitialisierten Welt läuft immer mehr Kommunikation über die Datenautobahn. Selbst in einem Verein haben fast alle Mitglieder zumindest ein Smartphone mit Internetzugang und E-Mail-Account. Wenn es sich ausschließlich um zahlende Mitglieder handelt, die nur regelmäßig ihren Beitrag entrichten und sonst nicht am Vereinsleben teilnehmen, ist eine elektronische Osterkarte ein geeignetes Mittel, um ihnen einen Gruß zu senden.

Bei aktiven Vereinsmitgliedern sollte es eine handgeschriebene Karte sein, eventuell noch mit einem kleinen Ostergeschenk dazu, das dann persönlich überreicht wird. Hier ist vorab eine To-Do-Liste zu erstellen, wer welche Aufgaben zu übernehmen hat.

Entscheidungsträger in der Politik, Sponsoren und Spender sollten mit einem persönlichen Anschreiben als Brief mit dem offiziellen Briefkopf des Vereins bedacht werden. Zusätzlich kann ein hübsches Ostermotiv eingefügt werden, um den saisonalen Anlass auch optisch zu vermitteln. Der Inhalt des Textes ist entscheidend.

Die Wortwahl sollte sich an der Großzügigkeit orientieren, die Spender und Sponsoren in der Vergangenheit gezeigt haben. Das gilt es mit einem Dankeschön und den besten Wünschen für das bevorstehende Osterfest zu verbinden. Auf diese Weise bringt sich der Verein auf eine angenehme Art wieder in Erinnerung.

Wichtig sind Monitoring und Evaluation

Es ist zwar keine Garantie damit verbunden, aber zumindest die Möglichkeit, dass aufgrund der netten Geste demnächst ein paar Euro mehr auf dem Vereinskonto eingehen oder einige Mitglieder sich bemüßigt fühlen, wieder einmal zu einer Versammlung oder noch besser: zu einem Arbeitseinsatz zu kommen.

Wie in einem gut organisierten Unternehmen sollte der Erfolg (oder Misserfolg) einer solchen Aktion auch überwacht und ausgewertet werden. Selbst wenn nicht zeitnah der erwünschte Effekt erreicht wird, kann die Ostergrußaktion dem Verein mittel- und langfristig nutzen. Negative Auswirkungen hat sie jedenfalls kaum, außer Arbeitseinsatz, Porto- und Papierkosten.

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