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Ostereier natürlich färben: So geht’s

Ostereier können auf viele verschiedene Arten gefärbt werden, aber nicht jede ist frei von Chemie. Viele Färbemittel, die in Supermärkten gekauft werden können, enthalten künstliche Farbstoffe, die durch die Schale auch in das Ei dringen können. Wer natürlich Färben möchte, hat mit verschiedenen Gemüsen, Obst und Pflanzen problemlos die Möglichkeit dazu.

Ostereier natürlich färben: So geht’s

Ostereier natürlich färben: So geht’s

Ostereier selber zu färben gehört für viele zu Ostern dazu. Da der Trend aber immer mehr hin zu natürlichen Mitteln und weg von künstlichen Farbstoffen geht, ist es wichtig zu wissen mit welchen Mitteln und Methoden die Eier natürlich gefärbt werden können.

Natürliche Stoffe mit denen Eier gefärbt werden können, sind zum Beispiel Rote Beete, Brennesseln oder Kaffee, die jeweils ein sanftes Rot, Grün oder Braun auf die Eierschale zaubern. Es empfiehlt sich in erster Linie mit weißen Eiern zu arbeiten, da auf diesen die Farben besser durchkommen.

Mit einer Vorbehandlung haftet die Farbe besser an der Eierschale

Um ein optimales Färbeergebnis zu erhalten, sollten die Eier bevor es losgeht kurz in ein Essigbad gelegt werden. Dafür wird 1  Esslöffel Wasser pro 1 Liter Wasser vermischt. Durch den Essig wird die Eierschale aufgeraut, die Farbe bleibt dann besser haften und das Ergebnis wird intensiver.

Wichtig ist, die Eier vor dem Färben nicht anzupieksen, damit kein Sud ins Innere des Eis gelangt und dort den Geschmack verfälscht.

Je nach Stoff gibt es verschiedene Regeln, wie die Ostereier gefärbt werden

Je nach Farbe beziehungsweise färbenden Stoffen gibt es verschiedene Regeln, wie diese aufbereitet werden müssen, um ein optimales Färbeergebnis zu erzielen. So kann beispielsweise der Sud von Gemüse, Tee, Kaffee oder Pflanzen direkt verwendet werden, ohne dass etwas Spezielles beachtet werden muss. Für andere Extrakte müssen ein paar Dinge beachtet werden:

Für grüne Ostereier:

  • Holunderbeeren: Pro 100 Gramm Holunderbeeren wird ein Liter Wasser benötigt, in dem die Beeren einige Stunden ziehen und dann eine halbe Stunde köcheln. Dann müssen die Beeren abgegossen und die Eier hinzugefügt und für zehn Minuten mitgekocht werden.
  • Brennesseln: 100 Gramm getrocknete Brennesselblätter werden mit einem Liter Wasser über Nacht angesetzt. Am nächsten Tag muss der Sud eine halbe Stunde köcheln, anschließend können die Blätter abgegossen werden. Dazu werden dann die Rohen Eier gegeben und zehn Minuten mitgekocht.

Für rote Ostereier:

  • Rote-Beete-Saft: Rote Beete färbt sehr intensiv. Der Saft muss aufgekocht werden, die Eier können dann zehn Minuten darin hart kochen und nach dem Kochvorgang noch etwas ziehen.
  • Traubensaft: Traubensaft färbt etwas weniger stark als Rote Beete. Auch hierbei werden die Eier im Saft mitgekocht und bleiben im kalten Saft dann noch solange liegen, bis sie die gewünschte Farbintensität haben.

Für gelbe Ostereier:

  • Spinat: Klingt komisch, aber mit grünem Spinat können Ostereier gelb gefärbt werden. Dafür werden 300 Gramm frische Spinatblätter in einem Topf für etwa eine halbe Stunde geköchelt. Anschließend werden die rohen Eier hinzugefügt und darin hart gekocht.

Für blaue Ostereier:

  • Johannisbeernektar: Die rohen Eier werden in Johannisbeernektar für zehn Minuten gekocht und können im Sud solange nachziehen, bis die gewünschte Farbe erreicht ist.
  • Rotkohl: Auch Rotkohl macht eine satte blaue, fast violette Farbe. Dafür wird ein halber Kohlkopf klein geschnitten und mit einem Liter Wasser für eine halbe Stunde geköchelt. Anschließend kann der Kohl abgegossen werden und die Eier für zehn Minuten im Sud mitkochen.

Nach dem Färben können die Eier mit ein paar Tropfen Pflanzenöl eingerieben werden, auf diese Weise glänzen sie schön.

Urheber : choreograph /123rf.com

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