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Opium für Katzen bei Verdauungsproblemen oder bei Altersschwäche

Lesezeit: 2 Minuten Viele alte Katzen leiden unter der Obstipation (Verstopfung) die sich nur mit wiederholten Einläufen beheben lässt. Neben der Verstopfung treten oft Koliken mit auf die durch harten Kot oder Darmträgheit entstehen. Auch nach einem heftigen Schreck oder bei alten Katzen kann das Mittel oft Wunder bewirken. Opium bietet eine gute Möglichkeit regulierend einzuwirken.

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Opium für Katzen bei Verdauungsproblemen oder bei Altersschwäche

Opium für Katzen bei Verdauungsproblemen oder bei Altersschwäche

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Opium für Katzen bei Darmträgheit und Verstopfung

Viele Katzen bewegen sich nicht mehr genug um die Darmtätigkeit aufrecht zu erhalten und leiden dadurch oft unter Verstopfung, Koliken, Blähungen oder sogar Lähmung des Darms.

Opium C30 kann der Katze hier bereits meist einmalig gegeben, schon Erleichterung verschaffen.

Opium nach einem heftigen Schreck

Neben Verdauungsproblemen kann das Mittel aber auch bei Folgen eines heftigen Schrecks der Katze jeden Alters helfen diesen schnell zu überwinden wenn Aconitum nicht gewirkt hat. Einmalig gegeben in der C30 sollte das schreckliche Erlebnis bald Vergangenheit sein.

Opium bei Altersschwäche oder nach einer Narkose

Das Mittel hilft Katzen auch bei Altersschwäche oder wenn sie einer Narkose ausgesetzt waren und Nux vomica nach der Narkose nicht helfen konnte. Auch hier wird die C30 1 malig eingesetzt.

Katzen die Opium benötigen

Im Arzneimittelbild von Opium findet man neben den Folgen von einem heftigen Schreck, Folgen von Schädeltraumen oder Altersschwäche, Folgen von Narkose auch aufgeregtes Verhalten und nicht angemessene Reaktionen auf Geräusche, Licht oder plötzliche Berührungen der Katze, die mit Müdigkeit und abwesendem Verhalten wechseln können. Die Katze ist ständig müde und trotz schmerzhafter Darmkolik zeigen Katzen meist keinen Schmerz an, obwohl der Allgemeinzustand der Katze sehr schlecht zu sein scheint.

Die Katze kann dunkelrote oder bläuliche Schleimhäute und eine blaue Zunge aufweisen, wobei das Maul sehr trocken ist. Der Puls ist langsam aber voll und die Pupillen verengen sich und die Atmung kann erschwert sein. Symptome können im Verdauungstrakt durch Verstopfung mit Kolik, Blähungen und Lähmung des Darms auftreten oder als Ausschlag der Haut mit Juckreiz. Die Katze kann eine volle Blase haben, es besteht aber kein Drang diese zu entleeren.

Schmerzen die in Wellenform auftreten gehören ebenfalls in das Symptomenbild, wodurch die Katze zittern kann. Auch ein taumelnder Gang kann bestehen, was an Ataxie denken lässt, was allerdings auf die Erschlaffung der Muskeln zurück zu führen ist. Ebenso kann Opium nach übermäßiger Verabreichung von Medikamenten die man zur Behandlung von Epilepsie einsetzt sehr hilfreich sein.

Eine Besserung der Symptome erreicht man durch vorsichtige, angekündigte Berührungen, ein leichtes Massieren des Bauches, durch Kälte oder durch Bewegung.

Eine Verschlechterung der Symptome tritt durch Hinlegen, Schlafen oder zu heftige Berührungen auf.

FOLGEMITTEL die eingesetzt werden können nach Opium

Aconitum, Antimonum tartaricum, Belladonna, Bryonia, Hyoscyamus, Nux vomica.

Opium C30 sollte der Katze im Bedarfsfall am ersten Tag alle halbe Stunde 3-5 Globulis direkt ins Maul verabreicht werden. Am Besten in ein wenig Wasser aufgelöst oder wenn die Katze trinkt im Trinknapf angeboten werden, der dann nicht aus Metall sein sollte. Am Folgetag gibt man der Katze einmalig Opium in der C200 wenn die mehrmalige Gabe von der C30 am ersten Tag noch keine Reaktion erkennen lässt.

Bildnachweis: Kybele / stock.adobe.com

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