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Online Banking – Wie sicher ist es wirklich?

Lesezeit: 2 Minuten In den vergangenen Jahren hat sich der Umfang, mit dem Geldgeschäfte über das Internet getätigt werden, rasant erhöht – mit noch immer markant steigender Tendenz. Welche typischen Risiken der Internetnutzer dabei eingeht, zeigt dieser Artikel.

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Online Banking – Wie sicher ist es wirklich?

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Online Banking – Wie sicher ist es wirklich?

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Mit dem Ausmaß von online ausgeführten Bankgeschäften hat sich auch der kriminelle Sektor ausgedehnt, welcher danach strebt, von diesen Geldflüssen zu profitieren. Die Verantwortung für die Absicherung der Geschäfte liegt zwar rechtlich gesehen zum Großteil bei den Banken die diesen Service anbieten, wer aber als Nutzer allzu unaufmerksam bleibt, setzt sich leicht Risiken aus, die weitgehend vermeidbar sind. Und im juristischen Streitfall sitzt der Betroffene immer auf dem schwächeren Posten. Insofern ist es sinnvoll, einige Hinweise zu beachten.

Die verschiedenen Banken bieten unterschiedliche Optionen an, online Geld zu ordern. Neben eigens zur Verfügung gestellten Banking-Programmen (Clients) mit je eigenen Sicherheitskonzepten ist browsergestütztes Onlinebanking der am stärksten verbreitete Weg.

Bei den meisten Browsern sind die Grundeinstellungen zugunsten der Nutzerfreundlichkeit und zuungunsten der Sicherheit vorkonfiguriert. Ein Blick in die Einstellungen lohnt sich auf jeden Fall, um einen ersten Eindruck zu ihren Möglichkeiten zu erhalten.

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Was ist für Onlinebanking wichtig

Viele aktivierte Plugins erhöhen den Handlungsspielraum für Schadprogramme, sind aber für  Onlinebanking oftmals unnötig. Auf Ihrer Bankwebsite können Sie zunächst in Erfahrung bringen, welche Webtechnologien Sie überhaupt brauchen. Alle überflüssigen (wie Flash, Java, JavaScript) können Sie ausschließen.

Sinnvoll – weil leichter praktikabel – ist hier der Einsatz eines alternativen Browsers, den Sie ausschließlich für Bankgeschäfte nutzen und in dem Sie alle Einstellungen auf dem höchsten Sicherheitsniveau belassen können. Hierzu eignen sich insbesondere die portablen Versionen wie beispielsweise von Mozillas „Firefox“ oder SRWares „Iron“ (ein auf Google Chrome basierender Webbrowser, der von einer deutschen Firma unter anderem auf Sicherheit optimiert wurde und wie „Firefox“ frei zugänglich ist)

Portable Programme bieten den Vorzug, nicht im System installiert und damit registriert zu sein, bleiben also vom Rest isoliert, wodurch sie eine geringere Angriffsfläche für Zugriffe von außen bieten. Sie können sie zum Beispiel auf einem extra USB-Stick speichern und nur für das Onlinebanking verwenden.

Die Methode der Isolation Ihrer Bankgeschäfte lässt sich noch weiter steigern. Diese Option lohnt sich jedoch nur, wenn Sie viele Bankgeschäfte auf einmal tätigen. Für jeweils einzelne ist sie zu zeitaufwendig, da der PC hierzu immer neu gestartet werden muss.

Neben Live-CDs verschiedener Linux-Distributionen wie „Knoppix“ (deren Einsatz keine Daten dauerhaft auf Ihrer Festplatte speichert, sondern welche nur bei Bedarf von CD oder USB gestartet werden – zur Systemwiederherstellung oder eben auch für Bankgeschäfte)  liegt mit „c’t Bankix“ von Heise eine speziell für Banking konzipierte Version des Betriebssystems „Ubuntu“ vor, mit der sich auch HBCI-gestützte Transaktionen verwalten lassen.

Gleichgültig welches Konzept Sie verfolgen: Achten Sie auch auf die spezifischen Sicherheitshinweise Ihrer Bank.

Bildnachweis: stokkete / stock.adobe.com

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