Gesundheit Praxistipps

Ohrenschmerzen – Symptom für Mittelohrentzündung oder Entzündungen im äußeren Ohr

Lesezeit: < 1 Minute Ohrenschmerzen können für die Betroffenen sehr unangenehm sein. Besonders bei kleinen Kindern, die sich noch nicht klar über ihre Schmerzen äußern können, sollten bestimmte Symptome genau beachtet werden. Wenn die Kleinen nach den Ohren greifen, den Kopf hin und her schütteln, weinen oder sehr unruhig sind, liegt es nahe, dass sie an Ohrenschmerzen leiden.

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Ohrenschmerzen – Symptom für Mittelohrentzündung oder Entzündungen im äußeren Ohr

Ohrenschmerzen – Symptom für Mittelohrentzündung oder Entzündungen im äußeren Ohr

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Entzündung im Mittelohr oder im äußeren Ohr?

Dies kann man auch als Laie einfach feststellen:

  • Ziehen Sie am Ohrläppchen des schmerzenden Ohres oder drücken Sie leicht auf den Gehörgang.
  • Wenn sich nun der Schmerz verschlimmert, handelt es sich um eine Entzündung des äußeren Ohres.
  • Tritt diese Schmerzverschlimmerung bei Zug des Ohrläppchens oder bei Druck nicht auf, handelt es sich um eine Entzündung des Mittelohrs.
  • Die Mittelohrentzündung sollte in jedem Fall von einem Arzt behandelt werden!

Für die Behandlung von Ohrenschmerzen können Ohrentropfen eingesetzt werden

Am besten erwärmt man Ohrentropfen vor dem Einbringen in das erkrankte Ohr auf Körpertemperatur. Dies geschieht am einfachsten, wenn man die verschlossene Flasche mit den Ohrentropfen unter einen warmen Wasserstrahl hält. Nun können die leicht erwärmten Ohrentropfen angenehm mit einer Pipette in das Ohr eingeträufelt werden, ohne dass es zu Reizungen kommt.

Damit die Ohrentropfen sich gut im erkrankten Ohr verteilen können, sollte man noch einige Zeit, am besten mindestens eine viertel Stunde lang, auf dem gesunden Ohr liegen bleiben. Danach sollte das erkrankte Ohr leicht mit einem Wattebausch verschlossen werden. Bitte die Watte nicht ins Ohr hinein drücken!

Leichte Ohrenschmerzen kann man auch mit Nasentropfen behandeln

In einem entzündeten Ohr ist die Belüftung des Ohrs nicht mehr gewährleistet. Man hat den Eindruck schlecht zu hören, weil die angestaute Luft das Gefühl vermittelt, als hätte man einen Pfropf im Ohr. Durch abschwellende Nasentropfen kann die Belüftung des erkrankten Ohres wieder hergestellt werden. Zwiebelwickel, die auch bei Halsschmerzen hilfreich sind, können als Zusatzbehandlung gegen Ohrenschmerzen eingesetzt werden.

Wichtig: Ohrentropfen sollten nur in Ausnahmefällen angewendet werden, wenn der Patient ein perforiertes Trommelfell hat oder an einer chronischen Mittelohrentzündung leidet.

Bildnachweis: goodluz / stock.adobe.com

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