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Nutzen Sie diese Vertragsformen für Sponsoring-Verträge

Lesezeit: 2 Minuten Ein gesunder Verein hat meisten auch gesunde, also hohe Sponsoreneinnahmen. Wie ein Sponsoring-Vertrag aufgesetzt werden sollte, welche Möglichkeiten und Alternativen es gibt und wo Vor- und Nachteile dieser Vertragsformen liegen, erfahren Sie in diesem Artikel.

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Nutzen Sie diese Vertragsformen für Sponsoring-Verträge

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Um gleich zum Anfang die Katze aus dem Sack zu lassen. Im Prinzip existieren wie bei Kaufverträgen zwei Formen von Vertragsarten, die Sie im Falle eines Sponsoring-Kontrakts auswählen können. Da wäre zum einen die schriftliche Ausgestaltung eines Vertrages und die mündliche Vertragsschließung.

Nein, der Artikel ist jetzt noch nicht zu Ende, auch wenn das Wesentliche jetzt erst einmal auf dem Tisch liegt. Wahrscheinlich werden 80% der Leser mir zustimmen, wenn ich sage, dass man doch normalerweise jegliche Sponsoring-Verträge schriftlich abschließt. Ich erwidere jedoch jetzt und sage zum Teil!

Die Vorteile von schriftlichen Verträgen

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. So oder so ähnlich könnte das Motto auch bei Verträgen heißen. In "seltenen" Fällen kann es bei mündlichen Absprachen passieren, dass man sich nicht mehr ganz an den genauen Wortlaut erinnert. Worte sind vergänglich. Es ist auch für die Deutlichkeit von Absprachen sehr sinnvoll, diese in Sätzen zu formulieren.

Umso genauer, desto besser kann man aufkommende Streitigkeiten im Keim ersticken. Zudem können in der Regel, es sei denn Sie haben einen sehr gute Steuersachbearbeiterin beim Finanzamt, die steuerlichen Vorteile nur in schriftlicher Form als Beweis geltend gemacht werden. Wie und in welcher Höhe kann ich hier nicht pauschalisieren. Es kommt da ganz individuell auf die Vertragsobjekte an.

Auch mündlich geschlossene Sponsoring-Verträge können Vorteile haben

Jetzt haben wir an sich schon so schlagkräftige Vorteile für die schriftliche Vertragsdarlegung, dass an sich ja kaum noch Platz für die Entfaltung positiver Punkte bei den mündlichen Kontrakten geben kann. Eingangs habe ich erwähnt, dass meiner Schätzung nach ein Großteil der Leser dieses Artikels mir wohl zustimmen, dass schriftliche Vertragsgestaltungsformen beim Sponsoring ganz normal sind.

Ich möchte dieser Auffassung auch nicht gänzlich widersprechen, denn wir haben gelernt, dass es viele Vorteile gibt für eine schriftliche Ausgestaltung. Aber wann machen Sie denn die besten Verträge für Ihren Verein? Ist das im Büro oder Konferenzraum oder doch im Vereinsheim an der Bar oder im Restaurant?

Ich glaube, die besten und längsten Partnerschaften werden per Handschlag in der Kneipe geschlossen. In netter Gesellschaft, in der man locker über das Geschäft und auch über Privates plaudern kann. Denn dort wird mal schnell mündlich beschlossen, dass noch ein Trikotsatz benötigt und angeschafft wird oder dass man die Zusammenarbeit per Handschlag für zwei Jahre verlängert. Die Unbefangenheit spielt eine große Rolle hierbei. Notwendig ist aber auf jeden Fall eine angenehme und freundschaftliche Atmosphäre. 

Wenn es aber nicht um kurzfristige Sachspenden geht, sollte trotz Handschlag jedoch im Nachhinein ein schriftlicher Vertrag ausgearbeitet werden. Denken Sie daran: Vertrauen ist gut, Vertrauen ist besser!

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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