Essen & Trinken Praxistipps

Nutzen Sie diese Tipps für Ihren nächsten Salzkauf

Lesezeit: 2 Minuten Tomatensuppe, Nudeln oder Spiegeleier ohne Salz? Unvorstellbar. Denn Salz ist ein wichtiges Würzmittel. Doch Salz ist nicht gleich Salz. Unser Ernährungsexperte Vadim Vl. Popov gibt Ihnen im folgenden Artikel Tipps für den nächsten Salzkauf.

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Der menschliche Körper braucht Salz, sonst kann er weder Nahrung richtig verdauen, noch den Blutdruck korrekt regulieren. Salz steuert darüber hinaus unseren Wasserhaushalt und ist für den Knochenbau, das Nervensystem und die Verdauung notwendig. Das gesunde Maß beträgt 2 – 3 Gramm Salz pro Tag. Zur Orientierung: Eine Prise wiegt, bei normalem Salz, das gut rieselt, im Durchschnitt 0,3 Gramm.

Salzkauf: Kaufen Sie naturbelassene und nicht raffinierte Salze

Kaufen Sie möglichst naturbelassene Salze und verwenden Sie keine raffinierten Salze. Diese enthalten neben dem Natriumchlorid wertvolle Anteile an Mineralstoffen und Spurenelementen in zellverfügbarer Form.

Sehr gute naturbelassene Steinsalze sind beispielweise:

  • Himalaya-Salz ist ein edles, rosa getöntes Steinsalz; unentbehrlich in der leichten ayurvedischen Küche.
  • Persisches Blausalz mit hohem Kaliumgehalt ist gut geeignet zum Würzen von orientalischen Salaten und Gemüse. Aber auch zum arabischen Kaffee oder Chai passt dieses Salz sehr gut.
  • Alpen-Salz hat eine rötliche Färbung und einen einzigartigen Geschmack. Gut geeignet für Fleischgerichte und deftige Speisen.
  • Kalahari-Salz ist ein weißes sonnengetrocknetes Ur-Erdsalz mit Mineralien und Spurenelementen.
  • Anden-Salz ist zart salzig und sehr kalziumreich. Passt hervorragend zu Fisch.

Kaufen Sie Salze ohne Rieselhilfen

Salz ist natürlicherweise mit geringen Mengen anderer Salze etwa von Calcium, Kalium und Magnesium vermischt. Magnesiumchlorid zieht Wasser an und bewirkt das Verklumpen des Speisesalzes. Daher werden dem Salz Wasser bindende Substanzen zugesetzt, damit es rieselfähig bleibt.

Erlaubt sind 10 Gramm dieser Zusätze pro Kilogramm Salz. Sie müssen auf der Packung entsprechend gekennzeichnet werden. In der Europäischen Union erlaubte Rieselhilfen sind Calciumcarbonat (E 170), Magnesiumcarbonat (E 504), Natriumhexacyanoferrat (E 535), Kaliumhexacyanoferrat (E 536), Aluminiumsilikate (E 559) und Kieselsäure (E 551).

Zwar wird ein Großteil dieser Mittel als nicht gesundheitsschädlich eingeordnet, Ernährungswissenschaftler merken jedoch für einige Substanzen mögliche Gesundheitsschäden oder zumindest gesundheitsbedenkliche Folgen an. So können Aluminiumsilikate (E 559) bei häufigem Verzehr zur Anreicherung von Aluminium im Körper führen. Verzichten Sie auf diese Zusätze also beim Salzkauf.

Experimentieren Sie mit Spezialsalzen

Anders salzen liegt im Trend. Es gibt zahlreiche Gourmetsalze mit oder ohne zusätzliche Aromas. Vom dänischen Rauchsalz, über mallorquinisches Flor de Sal mit Zitrone oder sardisches Meersalz mit Myrte bis hin zum australischen „Murray River Salt“ – die Spezialitäten kommen von überall her und schmecken sehr lecker.

Nutzen Sie marokkanische Salzzitronen als Würzmittel

Und schließlich möchte ich Sie noch auf eine exotische Möglichkeit des Salzens hinweisen, und zwar mit eingelegten Salzzitronen.

Eingelegte Zitronen sind eine wichtige Zutat in der marokkanischen Küche. Sie verleihen einer Vielzahl von arabisch-orientalischen Gerichten mit Lamm, Geflügel und Fisch, warmen Salaten, Suppen und Saucen eine charakteristische Würze. Durch ihre Salzlake brauchen Sie das Gericht in der Regel nicht mehr zu salzen. Erhältlich ist diese Spezialität in den orientalischen Lebensmittelläden.

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Für Fragen stehe ich Ihnen als Bio-Koch, erfahrener Ernährungscoach und Kulinarische-Reisen-Experte gerne zur Verfügung!

Bildnachweis: vitals / stock.adobe.com

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