Doch wie? Hier sind ein paar Handlungsvarianten:
- Ignorieren
Handelt es sich nur um kleinere Scharmützel, ist Aussitzen durchaus eine Möglichkeit. Auf der anderen Seite bietet so mancher vermeintliche Unfug eine große Marketing-Chance. - Gegensteuern
In den USA schießen derzeit Spezialagenturen aus dem Boden, die versprechen, das Image ihrer Klienten im Internet sauber zu halten oder wieder zu "säubern". Dabei verfolgen diese Dienstleister zwei Strategien:
– Zuerst senden sie den Betreibern von kritischen Web-Seiten Briefe, in denen sie zunächst freundlich dazu auffordern, die rufschädigenden Inhalte zu entfernen. Bringt das nicht den gewünschten Erfolg, folgen Schreiben von Anwälten.
– Zusätzlich hinterlassen sie auf für ihre Kunden kritischen Seiten positive Kommentare, etwa in Internet-Tagebüchern.
Zwischen 150 Dollar im Jahr und 1.000 Dollar im Monat berechnen die Rufpolierer für ihre Dienstleistung. Seien Sie zurückhaltend mit dem Einsatz solcher Agenturen. Erfahrungen zeigen, das solche "aggressiven" und "professionellen" Reaktionen die Antistimmung im Netz nur noch anheizen. Kritiker veröffentlichen Ihre Vorgehensweise und bekommen noch mehr Zuspruch aus der Gemeinschaft.
www.reputationdefender.com
www.defendmyname.com - Den Gegner umarmen
Gehen Sie offen mit Kritik im Netz um, auch wenn sie unberechtigt ist. Sprechen Sie die Kritiker, etwa Verfasser von Weblogs, vor allem aktiv an, bevor ein Thema richtig "hochkocht".