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Nein-Sagen leicht gemacht: Es könnte so einfach sein

Lesezeit: 2 Minuten Der Artikel beleuchtet die sozialen Hintergründe des Nein-Sagens. Er geht darauf ein, wie wichtig es ist, eine Gesellschaft zu haben, in der es nicht nur Ja-Sager gibt, sondern auch Menschen, die auch mal bewusst dagegen sind.

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Nein-Sagen leicht gemacht: Es könnte so einfach sein

Nein-Sagen leicht gemacht: Es könnte so einfach sein

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Nein-Sagen könnte so einfach sein

Nachdem Sie im ersten Teil der Serie Ihre eigene Einstellung zum Thema Nein-Sagen durchleuchteten, folgen nun einige soziale Erläuterungen, warum es wichtig ist Nein zu sagen, auch wenn es uns oftmals schwer fällt.

Nehmen wir uns zu Herzen, wie wertvoll ein „Nein“ für unsere Gesellschaft, also auch für unsere Vorgesetzten und unsere Familie ist:

  • Nein-Sager sind wertvoll für andere, weil sie bewusste Entscheidungen treffen, hinter denen sie voll und ganz stehen. Sie nehmen sich Auszeiten, um wieder genießbarer für sich und Andere zu werden.
  • Nein-Sagen schont langfristig die Gefühle Anderer, wenn sie zu anderen Dingen bewusst „Ja“ sagen. Sie werden dadurch verlässlicher, ehrlicher, echter.
  • Nein-Sagen macht beliebt, da ein bewusstes „Nein“ Selbstsicherheit ausdrückt. Zudem fördert das „Nein“ ihren Stolz, der sich als Attraktivität von Anderen wahrnehmen lässt. Wenn Sie das Nein-Sagen bewusst und sparsam dosiert anwenden, bekommen Sie mehr Geltung.
  • Nein-Sagen schafft klare Verhältnisse, da so keine Missverständnisse durch eine klare Trennung von echtem „Ja“ und echtem „Nein“ aufkommen. Daneben scheuen Nein-Sager keine Konflikte und stehen zu dem, was sie sagen. Sie bekennen Farbe!
  • Nein-Sager können ein „Nein“ von Anderen besser akzeptieren.
  • Nein-Sager haben feste Wertvorstellungen von der Welt und sich. Sie kennen ihre Grenzen und können deshalb besser einschätzen, was sie noch bereit sind mitzumachen.

Je weniger Sie sich gegen Ansprüche Anderer zur Wehr setzen, desto schwerer werden Sie es haben, Ihre innere Balance zu finden. Das gilt für das Berufs- ebenso wie für das Privatleben. Entwickeln Sie ein Gefühl dafür, ob Sie eine Arbeit oder einen Gefallen zusätzlich übernehmen können oder wollen. Begründen Sie ein „Nein“ stets und bleiben Sie dann dabei, ohne unfreundlich zu werden. Sie werden sehen: Gefürchtete Konsequenzen bleiben in den meisten Fällen aus.

Vorbauen ist besser als Nachbessern: Kündigen Sie frühzeitig Ihr Nein an. Das macht es Anderen leichter, Sie einzuschätzen.

Bildnachweis: Yuriy Shevtsov / stock.adobe.com

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