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Nehmen Sie sich Zeit für Ihr Kind

Lesezeit: 2 Minuten Viele Eltern sind berufstätig und haben deshalb wenig Zeit für ihr Kind. Müssen Sie ein schlechtes Gewissen haben, wenn Sie Ihr Kind immer wieder auf später vertrösten?

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Nehmen Sie sich Zeit für Ihr Kind

Nehmen Sie sich Zeit für Ihr Kind

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Die gute Nachricht vorweg: Es schadet Ihrem Kind nicht, wenn es lernt, dass seine Eltern nicht jederzeit zur freien Verfügung stehen und Mama und Papa nicht ständig das Unterhaltungsprogramm bestreiten.

Zeit für Ihr Kind: Qualität statt Quantität

Wie in vielen Lebensbereichen gilt auch bei der Zeit, die Sie mit Ihrem Kind verbringen: Qualität geht vor Quantität. Es kommt also nicht so sehr auf die Menge an, sondern vor allem darauf, dass Sie diese Zeit gut nutzen. Ihr Kind hat mehr davon, wenn Sie sich eine halbe Stunde intensiv mit ihm beschäftigen, als wenn Sie den ganzen Tag zu Hause sind, aber nebenher die Hausarbeit erledigen müssen und sich nicht auf Ihr Kind konzentrieren können.

Wenn Sie einmal wirklich keine Zeit haben, lassen Sie sich auch durch einen traurigen Blick aus Kinderaugen nicht überreden – es bringt Ihrem Kind gar nichts, wenn Sie zwar Zeit mit ihm verbringen, in Gedanken aber ganz woanders sind.

Zeit für Ihr Kind: Auch Eltern brauchen Pausen

Es ist ganz normal, dass Eltern auch mal eine Pause brauchen – wenn Ihr Kind alt genug ist, also ab ca. drei Jahren, kann es das durchaus verstehen. Voraussetzung ist aber, dass Sie Ihr Kind in seinem Wunsch, mit Ihnen zu spielen, trotzdem ernst nehmen und ihm gut erklären, warum Sie das gemeinsame Spiel auf später verschieben müssen.

Dabei ist es wichtig, einige Regeln zu beachten:

  • Versprochen ist versprochen: Ihr Kind muss sich auf Ihre Zusagen verlassen können!
  • Exklusivität: Versuchen Sie, jeden Tag eine bestimmte Zeit nur für Ihr Kind zu reservieren!
  • Kindertag: Schenken Sie Ihrem Kind an einem Tag pro Woche, also z. B. am Wochenende, Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit, und lassen Sie Ihr Kind entscheiden, was es mit Ihnen unternehmen möchte.
  • Vorfreude: Wenn Sie Ihr Kind auf später vertrösten müssen, kann es die Zeit nutzen, um etwas für Sie vorzubereiten. Die Vorfreude auf das gemeinsame Spielen verkürzt die Wartezeit.
  • Kleine Helfer: Lassen Sie Ihr Kind „mitarbeiten“ – es kann kleine Aufgaben im Haushalt übernehmen und Sie können Ihr Kind spielerisch in Ihren Arbeitsprozess einbinden.

Es ist also kein Problem, wenn Sie Ihrem Kind nicht immer Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit schenken können – wenn Ihr Kind sich geliebt und beachtet fühlt, können Sie auch kurze gemeinsam Momente intensiv nutzen.

Bildnachweis: detailblick-foto / stock.adobe.com

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