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Naturnahe Gärten richtig pflegen: Obstbäume1 min read

Reading Time: 1 minute In naturnahen Gärten muss bei Obstbäumen mit freien Wurzeln (wurzelnackt) der Pflanzschnitt relativ radikal durchgeführt werden, um den Wurzelverlust auszugleichen.

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Naturnahe Gärten richtig pflegen: Obstbäume

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Einkürzung der Triebe der Obstbäume von bis zu 50% sind daher in Ordnung. Bei den späteren Schnitten darf aber nie mehr als ein Drittel des Holzvolumens entfernt werden, da ansonsten Wassertriebe in großen Mengen entstehen.

Alle Zweige der Obstbäume, die nach innen wachsen, und jeweils einer bei zwei kreuzenden werden so tief wie möglich über einem Auge oder einer Verzweigung entfernt.

Empfehlenswert bei der Pflege der Obstbäume in naturnahen Gärten ist ein Stammanstrich im Herbst mit Lehm oder ähnlichem (z. B. Bio-Baumanstrich von Neudorff), da damit die Temperaturextreme im Winter deutlich gemildert werden.

Besonders in den ersten Jahren nach der Pflanzung von Obstbäumen sollte die Baumscheibe durch Mulch und/oder Bodendecker frei von Grasbewuchs  gehalten werden. Denn Gras ist ein Nahrungs- und Wasserkonkurrent. Auch die Anbindung des Obstbaumes aus Kokosstrick sollte regelmäßig kontrolliert werden, um ein Einwachsen in die Rinde zu verhindern.

Bildnachweis: bildlove / stock.adobe.com

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