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Naturmedizin: Bei diesen Beschwerden kann die Birke Ihnen helfen

Lesezeit: < 1 Minute Seit Jahrhunderten werden Blätter, Saft und Rinde der Birke in der Volksheilkunde verwendet: Ein Tee aus jungen Birkenblättern diente beispielsweise als Blutreinigungsmittel sowie zur Behandlung von Nieren- und Harnwegsbeschwerden. Aus dem Saft der Hängebirke (Betula pendula), aber auch der weniger bekannten Moorbirke (Betula pubescens), wurden entzündungshemmende Haarwässer hergestellt. Und die junge Rinde lieferte einen Teer, der Abszesse öffnen und die Wundheilung fördern sollte. Wissenschaftlich bewiesen ist jedoch nur die Anwendung der Birkenblätter zur Förderung der Harnausscheidung.

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Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen der Birke zählen im Einzelnen:

Blätter: Flavonoide, ätherische Öle, Gerb- und Bitterstoffe, Vitamin C und Saponine (Schleimstoffe)

Rinde: Betulinsäure (Birkenkampfer), Öle und Harze sowie Gerb- und Bitterstoffe

Saft: Invertzucker (honigartiger Zucker), Betulinsäure und Phytohormone

Erntezeit ist das Frühjahr kurz nach dem Austrieb. Für die Heilmittelherstellung werden Blätter und Rinde sofort getrocknet, man kann sie aber auch frisch verwenden. Bei der industriellen Saftgewinnung wird ein Loch in den Stamm der Birke gebohrt, durch das ca. 10 Tage lang täglich ca. 5 Liter frischer Birkensaft rinnen. Danach schließt sich die Wunde von innen.

Bei diesen Beschwerden kann Ihnen die Birke helfen:

Birkenblätter: Nierengrieß und Nierensteine, Harnwegsentzündungen, erhöhte Harnsäurewerte und Rheuma

Saft und Teer: Ekzeme, auch auf der Kopfhaut sowie Kopfschuppen

Rezeptvorschlag für Birkenblättertee

Übergießen Sie 2 Esslöffel frische klein geschnittene oder 1 Teelöffel getrocknete Birkenblätter mit 1/4 Liter siedendem Wasser. Lassen Sie den Birkenblättertee 10 Minuten zugedeckt ziehen und seihen Sie ihn dann ab. Trinken Sie 3-mal täglich 1 Tasse frischen, warmen(!) Tee. Wenn Sie es lieber etwas süßer mögen, können Sie Honig zugeben. Wenden Sie den Tee höchstens 6 Wochen lang an, um einen zu großen Mineralstoffverlust über den Harn zu vermeiden.

Rezeptvorschlag für Rheuma-Tee mit Birkenblättern

Mischen Sie folgende getrocknete Kräuter zu gleichen Teilen: Birkenblätter, Ackerschachtelhalm, Schafgarbenkraut, Weidenrinde und Löwenzahn (Wurzel und Kraut). Zubereitung und Dosierung siehe Rezeptvorschlag für Birkenblättertee.

Zur Auswahl stehen aber auch zahlreiche Fertigpräparate.

Bildnachweis: dzmitrock87 / stock.adobe.com

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