Naturheilkunde Praxistipps

Naturheilkundliche Ernährungstipps bei Verdauungsbeschwerden

Lesezeit: 2 Minuten Eine gute Verdauung hängt eng mit einer guten Ernährung zusammen. Aber was ist das eigentlich? Finden Sie ein wenig Orientierungshilfe im Ratgeberdschungel. Außerdem die naturheilkundliche Antwort auf die wichtige Frage: "Aperitif oder Digestif?" und einige weitere Tipps.

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Naturheilkundliche Ernährungstipps bei Verdauungsbeschwerden

Naturheilkundliche Ernährungstipps bei Verdauungsbeschwerden

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Das Verdauungsbeschwerden mit unserer Ernährung zu tun haben ist evident. Sich richtig oder gesund ernähren zu wollen ist ehrenwert, aber nicht einfach. Man betrachte nur einmal die schier unendliche Fülle an Ratgebern in den einschlägigen Buchhandlungen. Alle in sich gut begründet und logisch. Leider widersprechen sie sich oftmals inhaltlich – teilweise diametral. In der Regel hat der Schreiber eines Ratgebers irgendeine Weltanschauung abgeschrieben. Im günstigsten Falle hat er eine eigene Methode entwickelt und seine eigenen Erfahrungen zur allgemeinen Norm erhoben.

Ich möchte soweit gehen zu behaupten, dass es keine allgemeingültige gesunde Ernährung gibt. In jedem Falle kann es hier nur eine individuelle Antwort geben und da heißt es nicht glauben, sondernausprobieren und eigene Erfahrungen machen.

Was die Naturheilkunde rät: Aperitif oder Digestif?

Die salomonische Antwort lautet „sowohl als auch“ wohl eher aber „weder noch“. Es ist sicher sinnvoll vor dem Essen zur Ruhe zu kommen. Ob es dafür eines Aperitifs bedarf, sei einmal dahingestellt. Wichtig ist es jedoch in jedem Falle, dass das vegetative Nervensystem Zeit bekommt auf Ruhe und Verdauung umzuschalten.

Das bedeutet vom Sympathikus auf den Parasympathikus umzuschalten, also vom Stress und Rennen runterzukommen. Eine kurze Pause vor dem Essen hilft da sicher. Ob dies durch ein Tischgebet, eine Minute Augenschließen oder eben einen Aperitif erreicht wird, ist nebensächlich. Der Aperitif, wenn er denn bitter ist, erfüllt aber noch weitere Funktionen. Die Bitterwirkung einige Minuten vor der Mahlzeit regt die Verdauungsdrüsen an, der Motor läuft schon mal warm.

Wer keinen Alkohol mag, dem sei ein entsprechender Tee als Herz gelegt, z.B. Thymian. Wunderbar sind auch die Amaratropfen der Firma Weleda, die sogar Kinder in verdünnter Form gerne einnehmen. Die Mahlzeit wird ruhiger und außerdem besser verdaut.

Einen Digestif braucht in der Regel nur der, der zuviel gegessen hat und davon ist dringend abzuraten. Hierzu ein Bonmot des hochgeschätzten Pfarrers Sebastian Kneipp: „Wenn Du merkst, dass Du genug gegessen, dann hast Du schon zu viel gegessen.“

Bildnachweis: terovesalainen / stock.adobe.com

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