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Naturheilkunde hilft bei Arthrose und Gelenkschmerzen

Lesezeit: 2 Minuten Mit zunehmendem Alter wird die Wahrscheinlichkeit an Arthrose zu erkranken immer größer. Gelenkschmerzen, oft Knieschmerzen, Rückenschmerzen oder Hüftschmerzen sind erste Vorboten. Naturheilkunde kann bei Arthrose und Gelenkschmerzen viel bewirken, vorbeugend und heilend. Lernen Sie einige Anwendungen und Mittel kennen.

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Naturheilkunde hilft bei Arthrose und Gelenkschmerzen

Naturheilkunde hilft bei Arthrose und Gelenkschmerzen

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Was Arthrose ist und wie Gelenkschmerzen entstehen

Eine Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung, bei der die Knorpel abgebaut werden, rau werden und sich entzünden können. Auch die Gelenkflüssigkeit geht zunehmend verloren. Es kann zu Entzündungen mit heftigen Schmerzen und Schwellung kommen, der sogenannten aktivierten Arthrose. Am Ende des Prozesses steht das Steifwerden des Gelenks, also die Bewegungseinschränkung und chronische Schmerzen. In diesem Stadium hilft dann oft nur noch eine Gelenkprothese, zum Beispiel eine künstliche Hüfte

Wie unsere Gelenke funktionieren -Grundbedingungen für Arthrosen

Gelenke ermöglichen uns vielfältige Beweglichkeit. Diese Verbindungen zwischen Knochen sind durch Knorpel und die Gelenkflüssigkeit charakterisiert. Die Knorpel bedecken die Knochen an den Übergängen. Sie sind sehr glatt und bestehen aus kollagenen Eiweißen. Sie werden ausschließlich durch Diffusion ernährt und sind selbst nicht durchblutet.

Das bedeutet, dass alle Nährstoffe und auch abzutransportierende Schlacken nur sehr langsam durch das Bindegewebe zum Knorpel quasi „hintröpfeln“ und auch nur langsam abfließen. Knorpel sind also sehr langsam stoffwechselnde Gewebe. Auch die Gelenkflüssigkeit wird auf diese Weise gebildet und gereinigt. Sie ist eine zähe, eiweiß- und schleimhaltige, klare Flüssigkeit, gleichsam das „Schmieröl“ der Gelenke.

Aus dem vorher Beschriebenen ergibt sich, dass ein Gelenk nur insoweit gesund sein kann, als das umliegende Gewebe die Versorgung ermöglicht. Ist diese Versorgung schlecht, ist die Grundbedingung für Arthrosen gegeben.

Ursachen für Arthrosen

Es kommt eine Reihe von Faktoren zusammen. Verlangsamter Stoffwechsel im Alter mit Verschlackung, bzw. Übersäuerung des Bindegewebes sind die grundlegende Bedingung. Hinzutreten einseitige starke Belastung durch Beruf, angeborene Fehlstellungen oder einfach Übergewicht. Auch nach Unfällen kann es zur Arthrose kommen.

Symptome von Arthrosen

In der Regel fühlt sich das betroffene Gelenk steif und eingerostet an. Hinzu kommen dann Anlaufschmerz, später dauerhafter Belastungsschmerz und schließlich sogar Ruheschmerz.

Naturheilkunde bei Arthrosen

Wichtig ist es bereits im frühen Stadium etwas zu tun, insbesondere wenn bestimmte Arthrosen „in der Familie“ liegen oder Belastungen nicht vermieden werden können (Beruf).

Ein paar grundlegende Maßnahmen, die unbedingt zu beachten sind:

  • Abnehmen! Je weniger Gewicht auf den Gelenken lastet, desto weniger Arthrose. Sie sollten also Normalgewicht oder sogar etwas darunter haben.
  • Vielfältiges Bewegungstraining zur Auflösung starrer Schonhaltungen
  • Entschlacken und Entsäuern. Machen Sie regelmäßig entsprechende Kuren zum Beispiel im Frühjahr und Herbst. Hier bieten sich Pflanzen wie Brennnesseln, Löwenzahn, Giersch und Birke an
  • Achten Sie auf basische Ernährung. Es muss nicht jeden Tag Fleisch sein.
  • Sorgen Sie für eine gute Kapillardurchblutung. Hier hilft Ihr örtlicher Kneippverein mit entsprechenden Maßnahmen und Übungen. Zunächst ist auch wechselwarmes Duschen schon mal sehr günstig.
  • Sorgen Sie für ein gutes Mineral und Nährstoffangebot für die Gelenke. Die preiswerteste Variante ist Gelatine.

Naturheilkundliche Mittel bei Arthrose

Hier gibt es natürlich eine unübersehbare Fülle von Mitteln. Ein Heilpraktiker hilft Ihnen hier zur individuellen Therapie. Gute Erfahrungen habe ich mit Hagebuttenpulver. Unter den Heilpflanzen sind Teufelskralle und Löwenzahn sehr wirksam. Beinwell gibt es innerlich leider nur noch homöopathisch (Symphytum als D4), kann aber als Traumaplant® oder Kytta® äußerlich verwendet werden. Die Injektionspräparate der Firma Vitorgan sind gut, aber sehr teuer.

Ein Letztes: Bevor Sie viel Geld in Produktversprechen investieren, ist das Honorar für eine fachkundige Beratung bei einem Kollegen sicher gut investiert.

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Sie schaffen so eine gute Basis für eine spezifischere Arthrosetherapie:

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Bildnachweis: thebigland45 / stock.adobe.com

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