Naturheilkunde Praxistipps

Naturheilkunde bei Bluthochdruck einsetzen

Lesezeit: 2 Minuten Bluthochdruck ist einer der große Risikofaktoren für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Laut Weltgesundheitsorganisation haben extrem viele Menschen in den Industrieländern Hypertonie, statistisch etwa 40%. Die Naturheilkunde kennt eine Reihe von blutdrucksenkenden Maßnahmen. Der Artikel gibt einige Anregungen. Das Pillenschlucken können Sie dann vielleicht vermeiden.

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Naturheilkunde bei Bluthochdruck einsetzen

Naturheilkunde bei Bluthochdruck einsetzen

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Was ist Bluthochdruck?

Die WHO definiert Werte über 140 mmHg systolisch bzw. 90 mmHg diastolisch als Bluthochdruck. Dabei ist der systolische Wert die Druckspitze, die entsteht, wenn das Herz Blut ins arterielle System pumpt. Der diastolische Wert ist der immer vorhandene Druck, mit dem das Blut auch während der Entspannung des Herzens fließt. Eine Erhöhung des diastolischen Wertes ist in der Regel problematischer und führt schneller zu Schäden an Organen als kurzfristige Druckspitzen. Es werden drei Stufen von Bluthochdruck unterschieden:

StufeMesswertklinische Folgen
einsab 140/90noch keine
zweiab 160/100mittel- bis langfristig erste Organmanifestationen z.B. Linksherzvergrößerung
dreiüber 180/110Organschäden: Herz und Nieren, Erkrankungen der Netzhaut Atemnot bei Belastung

Wann kann Naturheilkunde gegen Bluthochdruck helfen?

Naturheilkunde ist bei Stufe eins in der Regel völlig ausreichend. Auch bei Stufe zwei kann sie oft noch helfen, zumindest bei langfristiger konsequenter Anwendung. Bei Stufe drei kommen Sie ohne Schulmedizin definitiv nicht aus. Alles andere wäre unverantwortlich. Bitte suchen Sie bei in jedem Fall einen Heilpraktiker auf, wenn Sie an Bluthochdruck leiden. Selbstversuche sind beim Ernst der Lage besser unter Aufsicht durchzuführen. Ein erfahrener Heilpraktiker hilft Ihnen, alle notwendigen Maßnahmen sinnvoll zu kombinieren.

Was macht die Naturheilkunde bei Bluthochdruck?

Der wesentliche Ansatz besteht darin, den Druck aus dem System zu bekommen, indem Flüssigkeit entfernt wird. Die Schulmedizin gibt zu diesem Zweck Diuretika. Eine Reihe von Heilpflanzen leistet ähnliche Dienste zum Beispiel Goldrute, Birke oder Brennnessel.

Sie können natürlich kein Diuretikum ersetzen, wirken aber mild harntreibend. Ihr Vorteil ist es, das sie ausreichend Mineralien zuführen, so dass der Elektrolythaushalt nicht durcheinander kommt. Gleichzeitig müssen aber die Fließeigenschaften des Blutes verbessert werden: Das Blut sollte also dünner werden. Dies geht zu einen durch mehr trinken. Zum anderen helfen zum Beispiel salizylsäurehaltige Pflanzen wie Mädesüß (Spirea ulmaria).

Also Blutmenge verringern und Blut dünnflüssiger machen.

Hierzu dienen auch Ausleitungsverfahren wie blutiges Schröpfen oder der leider in Verruf geratene Aderlass.

Auch Wasseranwendungen wirken blutdrucksenkend. Wechselduschen  ist sehr sinnvoll. Auch abendliche warme Fußbäder sind hilfreich. Saunabesuche sind dagegen in der Regel nicht sinnvoll, bei sehr hohen Werten sogar gefährlich. In jedem Falle vorsichtig abkühlen.

Weitere Maßnahmen sind die Einnahme von Omega-drei-Fettsäuren (Lebertran). Auch auf ausreichende Kaliumzufuhr ist zu achten, zum Beispiel durch Schüssler Salz Nummer vier Kalium chloratum. Weglassen können Sie das Kochsalz und die Zigaretten.

Bildnachweis: DragonImages / stock.adobe.com

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