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Naturfotografie mit Fernglas und Digitalkamera: Tipps zur Ausrüstung

Eine Digitalkamera ergänzt durch ein Fernglas kann insbesondere in der Naturfotografie als Zoomersatz dienen. Lesen Sie hier, anhand welcher Kriterien Sie ein Schnäppchen-Fernglas von einem Billig-Bino unterscheiden können. Dann wissen Sie, worauf Sie beim Fernglaskauf achten sollten.

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Naturfotografie mit Fernglas und Digitalkamera: Tipps zur Ausrüstung

Natürlich gibt es heute Ferngläser mit eingebauter Digitalkamera. Allerdings kann man ein ähnliches Ergebnis auch mit zwei separaten Geräten erzielen, statt ein Spezialgerät anzuschaffen.

Fernglas – der Gewichtscheck
Technische Geräte werden immer leichter. Das gilt in bedingtem Maße sicher auch für Ferngläser. Nichts desto trotz: Machen Sie den Gewichtstest. Ein Fernglas, das nahezu federleicht in der Hand liegt, sollte sie, insbesondere bei Billigangeboten, stutzig machen. Es könnte sein, dass keine besonders soliden Bauteile verarbeitet wurden.

Die Haptik des Fernglases
Bleiben Sie zunächst weiter bei der oberflächlichen Betrachtung des Fernglases. Wie fühlt sich die Oberfläche an? Sind Grate an Kunststoff- oder Metallteilen zu fühlen? Dies sind zwar keine Fehler, die sich auf die technischen Eigenschaften Ihres Binos auswirken – aber bedenken Sie: Wer beim Finish eines optischen Gerätes schlampt, dem muss man nicht unbedingt höchste Präzision bei den wichtigen Baugruppen im Inneren zutrauen. 

Durchblick oder Schneesturm beim Fernglas?
Bevor Sie ein Fernglas kaufen, sollten Sie auf jeden Fall einen Blick durch dasselbe riskieren. Sind Kratzer, muschelförmige Brüche oder ausgefleckte Stellen auf der Linse erkennbar, deutet das auf Staub und Späne im Inneren hin. Das Bild muss klar sein und darf nicht zu dunkel wirken.

Scharfe Bilder dank Qualitäts-Bino
Gute Ferngläser bieten ein angenehm weites Gesichtsfeld, statt es auf einen Tunnelblick einzuengen. Beim Scharfstellen sollte der Schärfenpunkt geschmeidig gefunden werden und sich nach dem Loslassen des Mitteltriebs nicht verändern. Und zwar auch, wenn man mit dem Glas steil nach oben oder unten schaut.

Finger weg, wenn das Fernglas müffelt
Machen Sie ruhig auch einen Riechtest, bevor Sie sich für ein Fernglas entscheiden. Hersteller von Billig-Gläsern stehen immer wieder am Pranger, weil in Kunststoffteilen giftige Weichmacher stecken. Diese verraten sich an Gummierungen durch einen charakteristisch stechenden Geruch.

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