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Naturfotografie: Dunstige Bilder bei Photoshop aufklaren

Lesezeit: 2 Minuten Die Naturfotografie zählt zu den beliebtesten Künsten in der Fotografie. Es ist jedoch nicht immer leicht für den Fotografen, optimale Lichtverhältnisse zu schaffen. Photoshop hilft Ihnen dabei weiter. Erfahren Sie in diesem Artikel, wie Sie dunstige Bilder bei Photoshop ins perfekte Licht rücken.

2 min Lesezeit

Naturfotografie: Dunstige Bilder bei Photoshop aufklaren

Lesezeit: 2 Minuten

Ein leichter Dunst im Bild ist in der Naturfotografie oft gewünscht. Bildet dieser jedoch einen unerwünschten Nebeneffekt, muss man den Dunst mittels Bildbearbeitung aufklaren. Dies ist jedoch nicht mit einem Handgriff getan. Unsere Foto-Expertin Maike Jarsetz zeigt Ihnen, wie Sie die Lichter im Bild auswählen können und diese perfekt auf das Bild abstimmen.

Lichter in Photoshop auswählen

Unter dem Befehl "Auswahl" und "Farbbereich" finden Sie eine einfache
Möglichkeit, die Lichter Ihres Motivs aus der Naturfotografie perfekt verrechnen zu lassen. Über diese Auswahl können Sie nicht nur die aufgenommenen Farben
korrigieren, sondern auch die Tiefen, die Mittelwerte oder die Lichter.

Klicken Sie hier die Auswahl "Lichter" an und wählen dann bei "Auswahlvorschau" "Weißer Hintergrund". Jetzt werden Ihnen in der Vorschau die
Bereiche "Lichter" angezeigt, die Sie soeben ausgewählt haben. Diese
Möglichkeit ist jedoch nicht immer die eleganteste.

Kanälepalette für perfekte Naturfotografien

Eine Alternative dazu bietet die Kanälepalette. Hier wird Ihnen Ihr Motiv in verschiedenen Schwarzweiß-Fotos angezeigt. In unserem Beispiel bietet sich der Blaukanal am besten an, um die Lichter zu differenzieren. Laden Sie sich nun die hellen Bildpixel als Auswahl, indem Sie Strg drücken und auf "Blau" in der Kanälepalette klicken. Klicken Sie nun auf den RGB-Kanal, so werden Ihnen alle Kanäle inklusive der nun ausgewählten hellen Bildpixel angezeigt. Wechseln Sie auf die Ebenenpalette.

Erstellen Sie nun eine neue Ebene (Strg + J) mit den hellen Bildbereichen. Die hellen Pixel auf der neuen Ebene können Sie nun über den Ebenenmodus "Negativ multiplizieren" verstärken. Die hellen Bildanteile werden sofort stärker herausgestellt, die dunklen Bildanteile bleiben gleich. Regulieren Sie nun die Deckkraft, wie es Ihnen gefällt.

Photoshop-Vorteil für die Naturfotografie

Die Tiefen können Sie wie die Lichter über die Kanälepalette auswählen. Gehen Sie dafür gleichermaßen vor. Vergleichen Sie Ihr Motiv jetzt mit Ihrem Ausgangsbild und Sie werden sehen, dass die Lichter nun viel besser herauskommen und die Tiefen viel satter wirken. Der Vorteil dieser Technik: Die Mittelwerte bleiben erhalten und es entstehen keine unschönen oder künstlichen Kontraste.

Quelle: Galileo Press

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