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Natürliche Hilfe bei Schlafstörungen: Einleitung

Lesezeit: 2 Minuten Schlaf wäre so etwas Schönes. Schlafstörungen können verschiedenste Ursachen haben. Eine Einleitung. Warum Naturheilkunde der bessere Behandlungsansatz ist und Ihre Großmutter mehr trinken sollte.

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Natürliche Hilfe bei Schlafstörungen: Einleitung

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Wir alle kennen Schlafstörungen in der einen oder anderen Form. Die Ursachen sind Legion. Das schreiende Baby, das späte Essen, das quietschende Hotelbett, Sorgen oder der Lottogewinn… Nun wird man solche Ereignisse zwar als lästig empfinden, nicht aber als behandlungsbedürftig. Dauert die Schlafstörung aber länger an, wird es schnell anstrengend.

Man "geht auf dem Zahnfleisch". Stress, falsche Ernährung oder einfach das Alter führen immer häufiger zur Störung der Nachtruhe. Oft kommen Patienten in die Naturheilpraxis, die eine Alternative zu krankmachenden Schlafmitteln suchen. Natürliche Hilfe ist gefragt, aber der Baldrian hilft eben auch nicht immer.

Was sind Schlafstörungen eigentlich?
Wir unterscheiden Schlaflosigkeit (Asomnie) von Einschlaf- und Durchschlafstörungen (Insomnie). Wichtig ist es die individuelle Schlafdauer zu beachten, die zudem im Alter in der Regel abnimmt. Außerdem ist die Schlafqualität wichtig. Schlaf ist ein rhythmisches Geschehen, in dem Tiefschlafphasen und leichtere sogenannte REM-Phasen miteinander abwechseln.

Insbesondere die Tiefschlafphasen sind wichtig für die Erholung. Auch kurze Wachphasen sind möglich und sogar normal. Schlafstörungen sind also sehr individuelle Geschehen, die nach individuellen Lösungen verlangen. Hier hilft eine gründliche Beratung der Naturheilkunde.

Diagnose: worauf man bei Schlafstörungen achten sollte
Natürlich kann sich hinter Schlafstörungen auch ein ernstes medizinisches Problem verbergen. Wenn Ihr Schlaf dauerhaft gestört ist und Sie sich nicht erholt fühlen, sollten Sie einen Heilpraktiker oder Arzt aufsuchen, der eine genaue Untersuchung macht.

Es ist hier an Blutdruckprobleme, Herzerkrankungen und Schilddrüsenerkrankungen zu denken. Auch Arzneimittelnebenwirkungen und beginnende Demenzerkrankungen können Schlafstörungen verursachen. Den Reigen beschließen Depressionen und Manien. In solchen Fällen reicht dann der Melissentee nicht. Sie brauchen eine kausale Behandlung.

Naturheilkunde bei Schlafstörungen oder die schnelle Schlaftablette
Generell sind Schlaftabletten nicht zu empfehlen. Allenfalls im Notfall und für kurze Zeit. Neben die üblichen Belastungen für Leber und Nieren tritt das Problem der Abhängigkeit. Die meisten Schlafmittel gehören in die Gruppe der Benzodiazepine, wie das bekannte Valium®. Sie erzeugen Abhängigkeit und haben schwere Nebenwirkungen.

Gerade bei Menschen über 60, eine Gruppe in denen sich Schlafstörungen häufen, ist das fatal. Hier wird dann auch weniger getrunken, der Entgiftungsstoffwechsel ist verlangsamt und eine Abwärtsspirale ist in Gang gesetzt. Mal ehrlich, vielleicht ist Ihre Großmutter gar nicht dement, sondern nur vergiftet und trinkt zu wenig.

Naturheilkunde sucht komplexe Lösungen. Diese sind individuell und allemal gesünder. Eine Kombination aus allgemeiner Lebensführung, Schlafhygiene, pflanzlichen und homöopathischen Mitteln hat schon manchen in seligen Schlaf versetzt.

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