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Natürliche Hautpflege mit Körperölen

Lesezeit: 3 Minuten Paraben, Silikon und Erdöl: Diese Stoffe sind in vielen Cremes enthalten, obwohl sie der Haut keinen Vorteil bringen. Wer seine Haut möglichst natürlich pflegen möchte, greift daher besser auf Körperöle zurück. Diese pflanzlichen Öle machen die Haut nicht nur geschmeidig, sondern versorgen sie auch mit wertvollen Vitaminen. Welche Öle für welchen Hauttyp am besten geeignet sind, erfahren Sie hier.

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Natürliche Hautpflege mit Körperölen

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Vor allem in der kalten Jahreszeit haben viele Menschen mit trockener Haut zu kämpfen. Herkömmliche Bodylotion ist dann oft nicht ausreichend. Zudem enthalten viele Bodylotions umstrittene Inhaltsstoffe. Zum Beispiel Paraffinum Liquidum (Erdöl), das die Haut verschließt oder Silikone, die die Haut zwar glatt machen, aber auch belasten. Besser sind da pflanzliche Öle, die wie eine Bodylotion genutzt werden können.

Das können pflanzliche Öle als Bodylotion

Pflanzliche Öle haben den großen Vorteil, dass sie nicht nur Symptome
bekämpfen – also die Haut glätten oder Juckreiz mindern – sondern einen
echten Mehrwert für die Haut haben. Die Öle enthalten Vitamine, wirken
antibakteriell, entzündungshemmend, beruhigend, regenerativ und
zellschützend.

Die Öle können auch einem Vollbad zugegeben werden. Nach einigen
Minuten im warmen Wasser muss man sich dann nur noch abtrocknen. Die Öle
bilden in Verbindung mit dem Wasser einen schützenden Film auf der Haut
und ersparen einem das Eincremen. Nach dem Duschen bietet es sich an,
das Öl in die noch feuchte Haut einzumassieren. Auf der feuchten Haut
lässt sich Öl hervorragend verteilen, ist sehr ergiebig und zieht gut
ein. Im Gegensatz zu normalen Bodylotions haben Öle noch einen Vorteil:
Sie enthalten Fettsäuren und Lipide, die gut in die Haut eindringen und
die Haut im Gleichgewicht halten.

Achtung bei "Wunderölen" und "Beautyölen"

Einen bitteren Beigeschmack gibt es bei Körperölen allerdings: Viele
große Konzerne bringen "Beautyöle" oder "Wunderöle" auf den Markt, die
wahres Alleskönner sein sollen und sich meistens auch sehr gut anfühlen
auf der Haut. Der Nachteil allerdings: Die meisten dieser Öle bestehen
zu großen Teilen aus deutlich preiswerterem Mineralöl und enthalten
Silikone. Mineralöl ist zwar deutlich länger haltbar und löst kaum
Allergien aus, dringt jedoch auch nicht in die Haut ein und bringt ihr
vor allem keinen Mehrwert.

Auch Silikone fühlen sich auf der Haut toll an, da die Haut dadurch
sehr weich wirkt. Auch sie versiegeln die Haut allerdings, sodass sich
auf Dauer Pickelchen bilden können und die Haut Pflege schlechter
aufnimmt. Daher lohnt sich ein kritischer Blick auf die Inhaltsstoffe.
Wer keine übermäßig empfindliche Haut hat, muss sich normalerweise auch
keine Sorgen um Allergien durch pflanzliche Öle machen.

Am besten sind Körperöle von Naturkosmetikmarken. Diese Öle sind
meist nicht ganz preiswert, aber qualitativ sehr hochwertig und zudem
unter sozial und ökologisch verantwortlichen Bedingungen produziert. In
Drogerien und vor allem Reformhäusern gibt es meist eine sehr große
Auswahl an verschiedenen Ölen.

Kleine Ölkunde: Welche Haut braucht welches Öl?

Ein weiterer toller Vorteil an Körperöl ist, dass sich für jeden Hauttyp ein passendes Öl finden lässt. Auch einzelne Problemzonen können mit einem bestimmten Öl gezielt behandelt werden. Viele Körperöle bestehen aus mehr als einem Öl gleichzeitig, dadurch werden die verschiedenen positiven Eigenschaften kombiniert.

Sehr beliebt ist Mandelöl. Es ist auch für sehr empfindliche Haut verträglich, beruhigt die Haut, mindert Spannungsgefühle und Hautirritionen. Durch seinen pflegenden Effekt wirkt es wie ein Anti-Aging-Mittel. Zudem enthält es Linolsäure, Vitamin A, B, D und E wie Kalium, Calcium und Magnesium.

Ein sehr teures Öl ist Arganöl. Es wird deswegen meistens nur zugesetzt und bildet nicht den Hauptbestandteil. Arganöl ist jedoch ein wahrer Jungbrunnen für die Haut. Es fördert die Zellregeneration, glättet Falten, wirkt entzündungshemmend, antibakteriell und heilend und ist dabei sehr gut verträglich. Auch bei Neurodermitis oder Schuppenflechte kann das Öl genutzt werden.

Ein häufiger Inhaltsstoffe ist das Traubenkernöl. Es wird aus
den Kernen der Traube gewonnen und ist dem Hauttalg sehr ähnlich,
weshalb es gut aufgenommen wird. Es wirkt antioxidativ, da es Vitamin E
und andere Oxidantien enthält und spendet trockener Haut viel
Elastizität. Traubenkernöl reguliert auch den Talgfluss der Haut,
weshalb es für fettige und Mischhaut ebenfalls gut geeignet ist.

Ein weiteres beliebtes Öl ist Kokosöl. Es riecht nicht nur
sehr angenehm nach Urlaub, sondern spendet viel Feuchtigkeit. Es wirkt
zudem antibakteriell, antiseptisch und antimykotisch, enthält
Antioxidantien und ist leicht kühlend. Somit ist es für unreine Haut
ebenso geeignet wie für empfindliche oder trockene Haut.

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