Homöopathie Praxistipps

Nasenbluten bei Kindern homöopathisch behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Bei vielen Kindern kommt es sehr viel schneller zu Nasenbluten als bei Erwachsenen. Zum einen sind die Gefäße noch kleiner und dünner. Zum anderen bewegen sich die meisten Kinder sehr viel mehr und so sind auch die Gefäße stärkeren Erschütterungen ausgesetzt, als in einem normalen Leben eines Erwachsenen.

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Nasenbluten bei Kindern homöopathisch behandeln

Nasenbluten bei Kindern homöopathisch behandeln

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Nasenbluten bei Kindern im Rahmen einer Erkältung – Ferrum phosphoricum

Viele Kinder reagieren mit heftigen Nasenbluten, wenn sie erkältet sind. Die Nase läuft und beim Versuch zu schnauben, platzt ein Gefäß und das führt zu Nasenbluten. Das homöopathische Mittel, das im akuten Fall hilft, heißt Ferrum phosphoricum.

Da Ferrum phosphoricum auch ein häufig angezeigtes Erkältungsmittel ist, weist hier das einsetzende Nasenbluten auch gleich zum passenden Erkältungsmittel. Das Kind wirkt nicht sehr krank, hat nur leichtes Fieber, aber meist ein rotes Gesicht, was auf die Blutfülle im Kopfbereich hinweist.

Nasenbluten bei Kindern infolge einer leichten Verletzung – Arnica montana

Arnica montana ist angezeigt, wenn es bei einem Kind infolge eines leichten Schlages auf die Nase zu Nasenbluten kommt. Kinder, die sich gerne mal auf dem Schulhof raufen, bekommen auch schnell mal eins auf die Nase. Das führt nicht bei jedem Kind zu Nasenbluten. Wenn aber ein Kind mit heftigen Nasenbluten reagiert und diese auch nur schwer zu stoppen sind, kann Arnica montana helfen, die Blutung zu stoppen.

Nasenbluten bei Kindern – wenn das Blut ungewöhnlich dunkel ist

Wenn das austretende Blut nicht hellrot ist sondern eher dunkelrot, dann ist an das homöopathische Mittel Hamamelis oder an Vipera zu denken. Wenn das Kind nach häufigem Nasenbluten sehr geschwächt ist und seine Abwehr schwach ist, kann das homöopathische Mittel China angezeigt sein.

Neigung zu Nasenbluten bei Kindern homöopathisch behandeln

Neigt ein Kind dazu, immer wieder Nasenbluten zu bekommen, ohne dass eine mechanische Verletzung dem Nasenbluten vorausgeht und ohne dass eine Erkältung dafür verantwortlich ist, kann es konstitutionell gestärkt werden.

Das Mittel der Wahl ist dann Phosphor. Phosphorus ist dann angezeigt, wenn es sich um ein Kind handelt, das sowieso sehr schnell blaue Flecke bekommt und bei dem auch kleine Verletzungen schnell und stark bluten. Die Blutungen können nicht gut gestillt werden. Phosphor kann diese allgemeine Blutungstendenz und die schlechte Wundheilung positiv beeinflussen.

Fazit:

Akute Nasenbluten mit hellrotem Blut lassen sich gut mit Ferrum phosphoricum oder Phosphor behandeln. Tritt dunkelrotes Blut aus kommen Hamamelis oder Vipera als homöopathische Mittel für die Behandlung infrage. Eine chronische Neigung zu Nasenbluten lässt sich am ehesten mit Phosphor behandeln.

Bildnachweis: Freer / stock.adobe.com

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