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Nägelkauen – So können Sie es sich abgewöhnen

Lesezeit: < 1 Minute Neigen Sie auch dazu, an den Nägeln zu kauen? Dann kennen Sie sicher das Gefühl, dass man am liebsten seine Hände verstecken möchte. Abgeknabberte Fingernägel wirken einfach unschön. Was Sie dagegen tun können und wie Sie mit der Angewohnheit des Nägelkauens Schluss machen, lesen Sie in diesem Artikel.

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Nägelkauen – So können Sie es sich abgewöhnen

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Nägelkauen – So können Sie es sich abgewöhnen

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Nägelkauen – Eine Angewohnheit mit Folgen

Sei es bei einem Vorstellungsgespräch oder beim ersten Date – wer an den Fingernägeln nagt, kann die Auswirkungen kaum verbergen. Beim Gegenüber hinterlassen die Spuren dieser Marotte in den seltensten Fällen angenehme Eindrücke. Die Annahme, dass wer Nägel kaut, Schwierigkeiten hat, mit Stress oder Belastungen umzugehen, ist weit verbreitet. Im schlimmsten Fall wird man für charakterschwach gehalten.

Am besten sofort damit aufhören

Das ist leichter gesagt, als getan. Oft besteht das Knabbern bereits seit der Kindheit. In bestimmten Lebenssituationen tritt es gehäuft auf und findet oft ganz unabsichtlich statt. Am wichtigsten ist es darum, dass Sie sich zu Beginn einer Therapie, den Griff zum Mund bewusst machen.

Dabei haben sich Tinkturen als hilfreich erwiesen, die es in der Apotheke gibt. Sie sind ungiftig, schmecken aber extrem scheußlich. Für manche reicht dieser negative Aspekt bereits aus. Viele Menschen mit der Angewohnheit des Nägelkauens brauchen jedoch weitergehende Unterstützung.

Auch zuhause durchführbar: die Entkopplungsbehandlung

An dem Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf entwickelte Prof. Dr. Steffen Moritz mit seinem Team eine Therapie, die gute Ergebnisse zeigt. Er nennt sie „Entkoppelungsbehandlung“. Der Vorgang: die Hand greift zum Mund – es wird an den Nägeln gekaut, teilt er dabei in die beiden einzelnen Schritte auf.

Er geht davon aus, dass ein Automatismus die Hand immer wieder nach oben wandern lässt. Den gilt es zu unterbrechen. Im Klartext bedeutet dies, dass die Angewohnheit, die Hand Richtung Mund zu führen, nicht im Knabbern endet, sondern durch eine andere Handlung ersetzt wird. Ein Beispiel könnte sein, sich am Ohrläppchen zu ziehen.

Zu dieser Behandlung brauchen Sie natürlich Konsequenz und Zeit. Ticks lassen sich nicht von einem Tag auf den anderen vertreiben.

Bildnachweis: fotosmile777 / stock.adobe.com

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