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Nächtliche Wadenkrämpfe – Ursachen und Tipps

Lesezeit: 2 Minuten Wadenkrämpfe treten häufig gerade in der Nacht auf und stören die Nachtruhe. Sie sind äußerst schmerzhaft und daher auch sehr beunruhigend, besonders wenn man häufig unter den Krämpfen in der Wade leidet. Woher die Wadenkrämpfe kommen und was Sie dagegen unternehmen können, das lesen Sie in diesem Artikel.

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Nächtliche Wadenkrämpfe - Ursachen und Tipps

Nächtliche Wadenkrämpfe – Ursachen und Tipps

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Wadenkrämpfe sind sehr schmerzhaft, aber die Ursachen sind häufig harmlos. Ernsthafte Erkrankungen können jedoch auch hinter den Krämpfen stecken. Daher sollten Sie auf jeden Fall den Arzt aufsuchen, wenn Sie häufiger unter Wadenkrämpfen leiden.

Die Ursachen vom Wadenkrämpfen

Wenn nicht ausreichend getrunken wird und die Ernährung einseitig ist, kommt es zu Störungen des Mineralstoffhaushalts (Elektrolythaushalt) und des Flüssigkeitsvolumens – der häufigsten Ursache für das Auftreten von Wadenkrämpfen. Diese Faktoren beeinflussen ebenfalls den Elektrolythaushalt negativ:

  • starkes Schwitzen im Sommer oder beim Sport
  • starkes oder lang andauerndes Erbrechen oder Durchfall
  • erhöhter Magnesiumbedarf von Sportlern, in der Schwangerschaft oder allgemein bei Stress
  • Alkoholmissbrauch über eine längere Zeit
  • einseitige Ernährung während Diäten oder allgemein
  • Bei Entwässerungskuren oder der Einnahme von Abführmitteln werden vermehrt Kalzium und Magnesium ausgeschieden, was zu einer Mangelsituation und damit zum Auftreten von Wadenkrämpfen führen kann.

Treten Krämpfe der Muskulatur nicht nur in der Wade auf, sondern auch in anderen Körperpartien und gehen Sie einher mit Taubheitsempfindungen oder Schwellungen, kann dies Anzeichen einer der folgenden Erkrankungen sein:

  • Stoffwechselerkrankung wie etwa Diabetes mellitus
  • Erkrankungen der Nerven als Begleiterscheinung bei lang andauerndem Alkoholmissbrauch oder Diabetes mellitus
  • Durchblutungsstörungen oder Erkrankungen der Blutgefäße
  • Zusätzlich zu den Wadenkrämpfen treten bei Krampfadern Schwellungen auf und die Beine sind fühlen sich schlapp und schwer an. Typisch für Durchblutungsstörungen ist oft ein Schmerz, der nach einer bestimmten Gehstrecke auftritt und zum Anhalten zwingt.

Was Sie tun sollten, wenn die Muskeln der Wade verkrampfen

Die meisten Menschen handeln instinktiv richtig – sie dehnen die Muskulatur. Umfassen Sie dazu die Zehen des betroffenen Beines und ziehen Sie sie zum Fußgelenk hin. Das verstärkt zunächst den Schmerz, löst aber dann den Krampf auf und die Schmerzen lassen nach.

Alternativ können Sie den Fuß fest gegen eine Wand oder einen anderen festen Gegenstand, der nicht verrutscht, pressen. Oder Sie laufen hin und her, bis Krampf und Schmerzen nachlassen.

Eine Massage der Wadenmuskulatur nach dem Krampf oder eine warme Dusche kann helfen, den Muskel zu entspannen. Vorbeugend können Sie auf eine Ernährung mit reichlich Vollkornprodukten, Obst und Gemüse achten, außerdem sollten Sie auf Zigaretten und Alkohol verzichten. Ein Versuch mit einem Magnesiumpräparat aus der Apotheke ist ebenfalls lohnenswert.

Bildnachweis: RFBSIP / stock.adobe.com

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