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Nach dem Herzinfarkt: dringend Stress reduzieren

Lesezeit: < 1 Minute Wer einen Herzinfarkt erlitten hat, achtet meist genauer auf seine Gesundheit als vor der Erkrankung. Neben gesunder Ernährung und angemessener Bewegung sollte auch der Umgang mit Stress geübt werden. Personen, die nach einem Infarkt weiterhin zu viele Belastungen erleben, haben eine schlechtere Prognose. Darauf wies die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie- Herz- und Kreislaufforschung hin.

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Nach dem Herzinfarkt: dringend Stress reduzieren

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Nach dem Herzinfarkt: dringend Stress reduzieren

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Herzinfarkt überstanden – nun wird alles anders

Ein Infarkt ist eine einschneidende Erfahrung. Todesangst im akuten Stadium, aber auch viele, viele Fragen in der Rehabilitationsphase erschüttern die Betroffenen tief. Darum ändern Patienten mit einem überstandenen Herzinfarkt ihr Leben meist grundlegend. Das ist auch richtig so.

Was dabei jedoch auf keinen Fall vergessen werden darf ist die Tatsache, dass auch Stress zu den Faktoren gehört, die bei entsprechender Disposition einen Infarkt begünstigen. Eine über 10 Jahre dauernde Studie des Instituts für Klinische Physiologie in Pisa hat dies gezeigt. Demnach steigerte sich die Rate von neuerlichen Herz-Problemen um ein 2,3-faches. Stress, Wut, Angst und soziale Isolation schädigen. Phantasie, Mitgefühl und geistig-kulturelle Interessen schützen hingegen das Herz.

Stress ist zu viel für verletzte Herzen

Es ist sehr schwierig, gerade dann, wenn man Angst vor der Zukunft hat oder man nicht genau weiß, wie es gesundheitlich weitergeht, Ruhe zu finden und den Stress von sich zu schieben. Darum empfehlen die Fachleute der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie-, Herz- und Kreislaufforschung zusätzlich zu den körperlichen Therapien mit Medikamenten und Bewegung auch noch psychische Hilfe zu nutzen.

Häufig entsteht der Stress nicht oberflächlich, sondern es liegen tiefere Verletzungen zugrunde, die sich dann in Ärger, Wut und Stress-Symptomen äußern. Diesen Mechanismen gilt es auf den Grund zu gehen, um ein umfassendes Gesundwerden zu ermöglichen.

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Bildnachweis: kieferpix / stock.adobe.com

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