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Mythos Grafikspeicher: Je mehr, desto besser

Lesezeit: < 1 Minute Im lokalen Grafikspeicher (Video-RAM) legt eine Grafikkarte vor allem Texturen ab. Ein großer Grafikspeicher bringt Ihnen also nur dann einen Vorteil, wenn Sie entsprechende anspruchsvolle Spiele-Software einsetzen. Wichtiger als der Grafikspeicher sind die Taktraten und die Grafikprozessoren (GPUs).

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Mythos Grafikspeicher: Je mehr, desto besser

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Wie wichtig ist viel Grafikspeicher?
256 MB Grafikspeicher sind nur dann sinnvoll, wenn Sie Spiele wie "Doom 3 " spielen. Bei den meisten anderen Spielen lässt sich erst bei sehr hohen Auflösungen und optimaler Bildqualität ein Unterschied zwischen 128 und 256 MB Grafikspeicher messen.

Die meisten Grafikchips auf Einsteiger- oder Mittelklassekarten für bis zu 200 Euro sind aber bei diesen Einstellungen ohnehin zu langsam.

Daher können Sie auf die Mehrkosten für die 256-MB-Version getrost verzichten. Mythos Grafikspeicher
Die Wahrheit ist: Viel entscheidender als der reine Grafikspeicher sind die Taktraten und der Grafikprozessor (GPU). Die schnellsten Video-RAMs haben derzeit eine Zugriffszeit von nur 2,5 ns.

Der Speichertakt erreicht 600 MHz und mehr. Nur bei hoher Rechenleistung der GPU und schnellem Zugriff auf den Textur- und Grafikspeicher sind hohe Frame-Raten möglich.

Tipp
Am Markt dauert es rund ein Jahr, bis die Software-Hersteller neueste Spiele an die fortgeschrittenen Möglichkeiten der Grafikkarten angepasst haben.

Für die jeweils aktuellen Spiele bietet Ihnen eine Grafikkarte, die rund ein halbes Jahr bis ein Jahr am Markt ist, daher ausreichende Leistung. Sie kostet aber rund 40 % weniger als die jeweils aktuellen Grafikkarten.

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