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Muttertagsgeschichte zum Verschenken mit Ausmalvorlage

Lesezeit: 3 Minuten Möchten Sie zum Muttertag eine Mutter beschenken, die alles für andere tut, aber nie etwas für sich selbst? Eine Mutter, die selbst nicht merkt, dass sie zu wenig für sich tut und die das auch nicht hören möchte? Schenken Sie ihr eine Geschichte, die ihr indirekt sagt: Wir brauchen dich, deshalb sei gut zu dir.

3 min Lesezeit

Muttertagsgeschichte zum Verschenken mit Ausmalvorlage

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Verschenken Sie zum Muttertag eine Geschichte

Mütter sind gern für andere da. Doch übersehen sie manchmal, dass sie selbst über begrenzte Kraftreserven verfügen. Wenn Sie eine solche Mutter zum Muttertag beschenken möchten, hilft meine Geschichte zu sagen: "Wir brauchen dich und haben dich gern. Deshalb – pass bitte auf dich auf."

So wird die Geschichte zum Muttertagsgeschenk

Damit Sie die Geschichte "Schuschel die Flauschmaus" einfach ausdrucken und verschenken können, habe ich sie in eine pdf-Datei  gepackt, mit zwei zauberhaften Illustrationen. Kinder und Enkelkinder können den Ausmalbogen zur Geschichte ausmalen, verschönern und verschenken. Zur Geschichte passt ein Wohlfühlgeschenk wie hochwertiges Duschgel oder Körperöl.

Muttertagsgeschichte: Schuschel, die Flauschmaus

Kennst du Schuschel, die Flauschmaus? Schuschel kannte eigentlich jeder im Wald und jeder mochte sie, denn Schuschel war eine richtige Flauschmaus.

"SCHU-SCHEL, ich brauche deine Hilfe!", tönte es mehrmals am Tag durch den Wald. Und Schuschel flitzte herbei. "Vielen Dank, dass du mir geholfen hast, mein verrutschtes Haus geradezurücken", bedankte sich die Schnecke.

Verlegen rieb sich Schuschel das glänzende Fell. "Du, … du musst mir nicht danken. Dafür bin ich doch da", stammelte die Flauschmaus. Als das Nest von Frau Buchfink vom Baum gefallen war, holte Schuschel ein Seil, schwang es über einen Ast, hängte das Nest an und zog es mit "Hau-ruck, Hau-ruck!" zurück in die Astgabel.

Frau Buchfink stand verstört neben dem Baum und war froh, dass Schuschel auch noch die vier Vogeleier aus dem weichen Moos sammelte und eins nach dem anderen den Baumstamm hoch trug. Das war eine schwere Arbeit für die kleine Flauschmaus. Als Nest und Eier wieder am Platz waren, breitete Frau Buchfink die Flügel aus, um die schwitzende Schuschel an ihr Herz zu drücken, doch schon war die kleine Flauschmaus verschwunden. So hatte Schuschel den ganzen Sommer zu tun.

Schuschel benimmt sich merkwürdig

Doch je länger der Sommer dauerte, desto merkwürdiger benahm sich die kleine Flauschmaus. Sie hatte versprochen, beim Umzug des Ameisenhügels mit anzupacken, doch sie kam zu spät. Müde schlurfte sie über den Waldboden. Ihr Fell war struppig und stumpf. Die Tiere wunderten sich. Was war nur los mit ihr?

Großmutter Eule sagte: "Schuschel ist erschöpft, weil sie stets für uns da war, ohne auf sich zu achten. Nicht mal einen Dank nimmt sie an. Jetzt helfen wir IHR, damit sie wieder gesund und fröhlich wird."

Die Tiere waren mit Eifer dabei und holten Schuschel aus dem Mauseloch. Damit die Flauschmaus wieder Schwung und Kraft bekam, sollte sie einen langen Spaziergang machen. Doch sie war zu müde dazu. Also nahm Frau Dachs sie an der Pfote und stapfte mit ihr durch den Bach. Dabei spritzte und planschte es heftig. Schuschel schluckte erst Wasser und hustete, musste dann aber kichern.

Nach dieser Erfrischung war sie fit genug für einen flotten Spaziergang im Wald. Frau Buchfink und ihre Kinder begleiteten sie. "Isst du denn gut?", fragte Frau Buchfink besorgt. Schuschel hob die Schultern: "Vor lauter Arbeit habe ich nur Eingemachtes aus dem letzten Jahr verspeist und nichts Frisches gesammelt".

Die Tiere brachten ihr knackige Früchte. Schuschel knabberte die guten Speisen restlos weg und fand es köstlich. Großmutter Eule sah Schuschel prüfend an: "Du siehst aus, als hättest du nächtelang nicht geschlafen." Und tatsächlich gab die Flauschmaus zu, kaum zur Ruhe zu kommen. Denn dann könnte sie ja überhören, wenn ein Tier sie brauchte.

Sei gut zu dir, kleine Flauschmaus

Großmutter Eule breitete im Schatten eine Decke aus und Schuschel machte es sich darauf gemütlich. Den Kopf bettete die Flauschmaus auf Oma Eules Lavendelkissen, das beruhigend duftete. Großmutter Eule blieb bei der Flauschmaus sitzen und sprach ruhig auf sie ein: "Es ist wichtig auch zu dir selbst gut zu sein, sonst kannst du zu anderen nicht gut sein. Dann bist ohne Kraft und missgelaunt." Schuschel lauschte aufmerksam, seufzte tief und schlief ein.

Am Anfang war es Schuschel nicht recht gewesen, dass sich alle um sie kümmerten, doch war sie zu erschöpft, um sich gegen die Fürsorge zu wehren. Nun genoss sie es Tag für Tag mehr und huschte bald wieder umher wie früher.

So traute sich das Eichhörnchen zur Flauschmaus: "Äh, Schuschel, langsam wird es Herbst, die Nüsse fallen von den Bäumen. Kannst du mir wieder helfen, meine Wintervorräte zu sammeln und zu vergraben?" Schuschel nickte: "Ich helfe dir gerne", sagte sie lächelnd. "Aber erst nach meinem Mittagsschläfchen."

(Anita Radipentz)

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