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Musik-Streaming-Dienste – Fragen und Antworten

Lesezeit: 3 Minuten Alben oder Singles zu kaufen und die CD dann auf dem CD-Spieler oder dem Discman zu hören, ist schon lange kein Trend mehr. Stattdessen kaufen sich Nutzer vermehrt MP3s; dies sind Musikdateien, die von gängigen und zum Teil kostenlosen Musikprogrammen für PC oder Smartphone abgespielt werden können. Mittlerweile hat sich aber noch ein weiterer Trend entwickelt: Das Musikstreaming.

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Musik-Streaming-Dienste – Fragen und Antworten

Lesezeit: 3 Minuten

Das Musikstreaming ist eine Weiterentwicklung des Online-Streamings. Die häufigsten Fragen, die zum Thema Musik-Streaming auftreten, und die wir in diesem Artikel beantworten, sind folgende:

  1. Wie legal ist Musikstreaming?
  2. Wie unterscheiden sich die verschiedenen Anbieter?
  3. Gibt es die Möglichkeit des mobilen Streamens?
  4. Wo gibt es die Apps?
  5. Welche technischen Voraussetzungen muss das Smartphone haben?

1. Wie legal ist Musikstreaming?

In Deutschland werden die Audio-Streaming-Dienste von den zuständigen Musikfirmen lizenziert. Das bedeutet, dass sie die Musik kostenfrei für die Nutzer anbieten dürfen – aber nur zum Streamen, nicht zum Download. Der Unterschied ist, dass die Musikdatei beim Streaming nicht permanent auf den Computer geladen wird, sondern nur für die Zeit des Hörens; außerdem funktioniert sie nur mit Internetverbindung.

Ist diese weg, ist auch der Dienst nicht mehr erreichbar und die Musik wird nicht abgespielt. Dadurch ist es legal, auf diese Musiksammlungen zurückzugreifen.

2. Wie unterscheiden sich die verschiedenen Anbieter?

Es gibt mittlerweile einige Dienste, die Musik-Streaming anbieten und es werden immer mehr. Der Onlinehändler Amazon plant beispielsweise anscheinend, einen solchen Dienst ins Leben zu rufen, das Musiknewsportal Ampya versorgt seine Leser schon jetzt mit der kostenfreien Möglichkeit, auf tausende von Songs und Musikvideos zuzugreifen.

Der Unterschied der Anbieter liegt allerdings im Detail: Die zur Verfügung gestellten Songs unterscheiden sich zum Teil stark voneinander, je nach Genre legen die verschiedenen Dienste unterschiedliche Schwerpunkte. Der Nutzer sollte sich daher genau informieren, welche Bands im Portfolio der Anbieter sind.

Preislich unterscheiden sich die Anbieter zudem kaum; wer einen Premiumaccount für etwa 10 Euro im Monat erstellt, hat außerdem die Möglichkeit, die Musik offline zu hören. Wird der Account gekündigt, sind diese Offline-Songs nicht mehr verfügbar.

3. Gibt es die Möglichkeit des mobilen Streamens?

Viele Menschen sind gern mit ihrem Smartphone unterwegs und hören auf diesem Musik. Mit den MP3s war es kein Problem, die Dateien vom PC auf das Handy zu übertragen, um die Sammlung immer dabei zu haben. Dies ist durch das Streamen allerdings schwieriger geworden. Es sind meist Browseroberflächen oder spezielle Computerprogramme, durch die die Musik nutzbar gemacht wird.

Diese können zum Teil zwar auch auf dem Handy aufgerufen werden, verbrauchen aber eine Menge des Datenvolumens. Deswegen bieten einige der Dienste mittlerweile Apps an. Mit dieser ist es den Nutzern möglich, Lieder direkt auf ihr Smartphone zu laden, um diese offline zu hören. Dafür ist nur der schon erwähnte Premiumaccount notwendig, um Zugriff auf die Offline-Funktion zu haben.

Musik-Streaming-Dienste - Fragen und Antworten

Durch Apps ist es
möglich, die große Musiksammlung überallhin mitzunehmen

© Peter Atkins – Fotolia.com

4. Wo gibt es die Apps?

Smartphones haben verschiedene Betriebssysteme; Daher sind auch die Apps in unterschiedlichen Stores zu erhalten. Für Android finden Nutzer dieses bei Google Play, für das iPhone, den iPod touch oder das iPad im Store von iTunes. Der Download ist kostenlos, um sie zu nutzen, ist in den meisten Fällen aber der Premiumaccount des entsprechenden Dienstes notwendig; dieser ist direkt auf der jeweiligen Webseite zu erstellen.

Mit diesem Account können die Nutzer auf jede Funktion der App zugreifen.

5. Welche technischen Voraussetzungen muss das Smartphone oder Tablet haben?

Die verschiedenen Dienste haben auch unterschiedliche Voraussetzungen für ihre Apps. Ampya verlangt beispielsweise für Android-Geräte die Version 2.3 (Gingerbread) bis 4.3 (Jelly Bean). Damit sind die meisten Smartphones und Tablets mit diesem Betriebssystem abgedeckt, da nur noch einige wenige eine ältere Version als Gingerbread benutzen.

Für Apple-Geräte ist iOS 5.0 oder höher erforderlich, damit die App einwandfrei läuft. Außerdem ist eine Internetverbindung notwendig; einerseits zum Download der App, andererseits aber auch zum Streamen der Lieder. Selbst wenn nur der Offline-Modus interessant ist, sind die entsprechenden Lieder erst online zu streamen.

Dafür muss der Nutzer aber keinen Zugriff auf das mobile Internet haben; die Verbindung mit dem hauseigenen W-Lan reicht völlig, um unterwegs im Offline-Modus Musik mit der App zu hören.

Quellen:

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