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Motivationskunst: Diese drei Gründe sprechen für einen Marathon

Für die meisten Menschen ist es kaum vorstellbar, dass sich jemand ernsthaft über eine 42,195 Kilometer lange Marathonstrecke quält um am Ende sagen zu können – ich war dabei. Hier finden Sie drei Gründe für die Teilnahme an diesem Event.

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Motivationskunst: Diese drei Gründe sprechen für einen Marathon

Es erfordert ein enormes körperliches Leistungsvermögen und vor allem einen starken Willen, um sich der Herausforderung eines Marathons zu stellen. Die notwendige Ausdauer kann man über Wochen oder Monate hinweg trainieren. Aber die Motivation für einen Marathon muss schon im Vorfeld vorhanden sein. Doch welche Gründe gibt es für einen Menschen, sich diese enorme Belastungen anzutun?

1. Grund: Kampf zwischen Körper und Geist

Für jemanden, der wirklich einmal sehen möchte, wozu Körper und Geist in der Lage sind, empfiehlt sich einen Marathon zu laufen. Im Training sind Vorbereitungsstrecken bis zu 35 Kilometern angedacht. Die letzten entscheidenden Kilometer werden hingegen nicht trainiert. Dieser Kampf entscheidet sich gerade auf den letzten Kilometern im Kopf. Ab der psychologisch wichtigen Marke von Kilometer 32, wo landläufig der "Mann mit dem Hammer" kommt, kämpft das Gehirn gegen den Willen des Körpers an.

Dieser sagt: "Lass uns aufhören! Schluss damit! Ich kann nicht mehr!" – aber das Gehirn gibt den Befehl – "Wir laufen weiter! Wir geben nicht auf!". Dieser Kampf ist spätestens vier bis fünf Kilometer vor dem Ende entschieden. Ab hier hat der Geist die Oberhand gewonnen. Der Stolz des Menschen spielt ohnehin zu diesem Zeitpunkt eine wichtige Rolle. Denn wer will schon so kurz vor dem Ziel aufhören? Dieser Kampf ist eindrucksvoll und ihn zu erleben ist ein großes Abenteuer.

2. Grund: Die Begeisterung der Zuschauer

Wer sich so einem Abenteuer widmet, der braucht auch Anerkennung. Das wird im Vorfeld meist durch Gleichgesinnte im Verein oder in Trainingsgruppen gewährleistet. Aber beim eigentlichen Marathon sind es die Zuschauer, die den Sportler dazu bringen immer weiter zu laufen. Bei großen und bekannten Marathons wie in Berlin, Hamburg oder Frankfurt stehen hunderttausende Menschen am Straßenrand und feuern die Läufer begeistert an.

Das löst ein enormes Glücksgefühl aus und bringt den geschundenen Läufer gerade auf den letzten Kilometern dazu, durchzuhalten. Sie kitzeln die wichtigen letzten Prozente aus dem Sportler heraus. Außerdem – wer kann schon von sich behaupten, jemals vor so einer Kulisse Sport getrieben zu haben?

3. Grund: Jeder kann einen Marathon laufen

Ein Marathon-Lauf ist zwar nichts für Untrainierte und gesundheitlich stark eingeschränkte Menschen. Aber – wer gesund ist und dem Laufsport nicht ganz abgeneigt ist, der kann grundsätzlich einen Marathon schaffen. Es erfordert zwar ein kontinuierliches Training, was gerade in der heißen Trainingsphase (12 Wochen vor dem Wettkampf) sehr intensiv (mit 3-5 Trainingseinheiten/Woche) sein kann.

Doch der Lohn nach Wochen des harten Trainings und schließlich 42,195 Kilometer, ist ein wahrlich erhebendes Gefühl. Es lässt sich kaum in Worte fassen und entschädigt für alle Qualen. Jeder Teilnehmer an einem Marathon ist ein Sieger. Er hat über die körperlichen Schmerzen und durch seinen großen Willen gewonnen. Es kann wirklich Jeder schaffen. Man muss es nur wollen.

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