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Mobile Datenerfassung in Lager und Produktion – Vorteile im Überblick

Lesezeit: 2 Minuten Die mobile Datenerfassung beschränkt sich nicht nur auf die Kasse am Supermarkt oder auf Inventuren in großen Betrieben. Tatsächlich findet sich diese Technologie regulär im Lager oder in der Produktion von Unternehmen: Sie erleichtern die Datenerfassung und erlauben das Einlesen von bildhaften Codes bzw. den darin chiffrierten Informationen mit nur einem Knopfdruck, kabellos und im Bruchteil einer Sekunde. Richtig in das System integriert lässt sich die Datenerfassung je nach Anwendungsfall mehr oder weniger automatisieren.

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Mobile Datenerfassung in Lager und Produktion – Vorteile im Überblick

Mobile Datenerfassung in Lager und Produktion – Vorteile im Überblick

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Die Logistik dreht sich um die Datenerfassung

In der Logistik steht die Datenerfassung in der Regel im Vordergrund: Große und komplexe Lagerhaltungssysteme lassen sich nur managen, wenn die dahinterstehenden Prozesse im ERP System auf Basis aktueller Daten arbeiten und die Logistik bestmöglich abbilden. Mitarbeitern in der Logistik ist die Wichtigkeit der Datenerfassung nicht nur bekannt, sie wissen auch um die enorme Arbeitserleichterung. So lassen sich erfasste Güter nicht nur viel einfacher finden und einem Lager(platz) zuweisen. Die mobile Datenerfassung erleichtert auch die Lagerhaltung als Ganzes, basierend auf einer höheren Aktualität der Daten dank der lokalen und unmittelbaren Erfassung sowie einer höheren Bereitschaft dazu.

Mobile Datenerfassung in der Produktion setzt andere Ansprüche

In der Produktion sieht das anders aus: Die Geräte zur Datenerfassung sind hier mehr ein erweitertes Werkzeug als ein zentraler Arbeitsinhalt. Arbeiter in der Produktion sind nur nebenläufig mit der Datenerfassung beauftragt. Daher muss der Fokus bei der Implementierung einer mobilen Erfassung in der Produktion und den damit verbundenen Arbeitsabläufen selbst liegen: Die Erfassung darf die Arbeit keinesfalls stören, sie muss schnell und einfach von statten gehen und zudem auch unter widrigen Produktionsbedingungen funktionieren. Wenn sich ein Arbeiter z.B. nur für die Datenerfassung die Handschuhe ausziehen muss, weil der Touchscreen sonst nicht funktioniert, ist das nicht optimal. Auch veränderte Lichtverhältnisse oder sehr laute Umgebungsbedingungen bzw. Gehörschutz müssen beachtet werden – im letzteren Fall muss z.B. das optische Feedback bei der Datenerfassung von besonderer Deutlichkeit sein.

Hochwertige und anpassbare Geräte zur Erfassung sind daher eine wichtige Voraussetzung. Doch die Hardware selbst ist nicht alles – auch der Ablauf der in die alltägliche Arbeit integrierten Datenerfassung spielt eine wichtige Rolle. Wie gut fügt sich die Erfassung in einen Workflow ein, diese Frage muss bei der Implementierung besondere Beachtung finden:

Workflows zur mobilen Datenerfassung nicht am Buchungssystem implementieren

Ein neues ERP System hält im Unternehmen Einzug und die nächsten Monate bis Jahre ist es notwendig, sämtliche Prozesse des Unternehmens damit abzubilden? Das wäre der Idealfall. In der Realität aber hat die Einführung eines ERP Systems in einem Unternehmen oder in einem Teil davon oft schnell die gegenläufige Wirkung: Es findet eine Anpassung der realen Prozesse an das ERP System statt. Das ist insofern schlecht, als dass das ERP System für das Unternehmen arbeitet und nicht umgekehrt. Gerade Bereichen wie der Produktion ist es wichtig, den Anwender und seine Anforderungen in den Vordergrund zu setzen, sodass ein Workflow erreicht wird, der sich an seinem Arbeitsablauf orientiert – und nicht am Buchungsverlauf im ERP System.

Bildnachweis: minicase / stock.adobe.com

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