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Mit Senfölen Harnwegsinfekte behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Senföle sind eine gute Alternative zu Antibiotika. Besonders Harnwegsinfekte können gut mit Senfölen behandelt werden. Haben Sie Interesse daran, Ihren Harnwegsinfekt ohne Antibiotikum zu behandeln? Dann sollten Sie diesen Artikel lesen. Hier erfahren Sie mehr über die Behandlung von Harnwegsinfektionen mit Senfölen.

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Mit Senfölen Harnwegsinfekte behandeln

Mit Senfölen Harnwegsinfekte behandeln

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Sind nur im Senf Senföle enthalten? Im Senfsamen sind ätherische und fette Senföle enthalten. Das schmecken Sie ganz deutlich, wenn Sie Senf verzehren. Doch auch zum Beispiel der Meerrettich, das Radieschen und die Kresse enthalten ätherische Senföle. Sie haben den typischen scharfen Meerrettich-Geschmack und Geruch, der auf die Senföle zurück zu führen ist.

Welche positive Wirkung haben die Senföle auf unsere Harnwege?

Wissenschaftliche Untersuchungen konnten belegen, dass Senföle eine antibakterielle Wirkung haben. Doch nicht nur gegen Bakterien können Senföle eingesetzt werden, sondern auch gegen Pilze sind sie wirksam.
Wenn Sie an einem Harnwegsinfekt leiden, können Ihnen Naturarzneimittel mit Senfölen wirksam dagegen helfen, weil sie die Bakterien in Ihren ableitenden Harnwegen abtöten.
Ein Arzneimittel mit Senfölen ist in Tablettenform erhältlich und besteht aus getrocknetem Pulver der Kapuzinerkresse und der Meerrettichwurzel (Angocin Tabletten).

Was sollten Sie bei der Einnahme dieser Senföl-Präparate beachten?

Wichtig ist, dass Sie das Naturarzneimittel frühzeitig einnehmen und dann ausreichend dosieren. Halten Sie sich an die Dosieranweisungen des Herstellers. Bitte beachten Sie auch, dass Sie umgehend einen Arzt aufsuchen müssen, wenn Sie Blut im Urin oder Fieber haben. Es ist sinnvoll, anfangs eine hohe Dosierung einzunehmen und dann die Dosis langsam zu reduzieren. Sollten sich Ihre Beschwerden in den Harnwegen nicht nach 5 Tagen deutlich gebessert haben, müssen Sie einen Arzt aufsuchen.

Welche Nebenwirkungen können durch die Senföle auftreten?

Wenn Sie einen empfindlichen Magen oder Darm haben, können bei der Behandlung mit Senfölen Blähungen, Übelkeit, Durchfall und Druck im Oberbauch auftreten. Wenn Sie an einem akuten Magen- oder Darmgeschwür leiden, dürfen Sie Senföle nicht einnehmen. Dies gilt auch bei akuten Nierenentzündungen. Falls Sie gegen Senföle allergisch reagieren, sollten Sie keinesfalls Nahrungsmittel und Arzneimittel, die Senföle enthalten zu sich nehmen.

In seltenen Fällen können durch die Senföle Hautreaktionen wie Hautrötungen oder Juckreiz auftreten. Manche Menschen bekommen auch nach der Einnahme von Senfölen oder anderen Nahrungs- und Arzneimitteln ein Hitzegefühl in der Haut mit Rötungen. Diese Hautreaktionen treten vor allem im Gesicht oder am Oberkörper auf. Fachleute bezeichnen diese  Hautreaktionen auch als Flush.

Schwangere oder Stillende sollten Senföle nicht zu sich nehmen.

Tipp: Senföle helfen nicht nur gegen Ihren Harnwegsinfekt, sie haben sich auch bei der Behandlung von entzündlichen Erkrankungen in den Atemwegen und in den Nebenhöhlen bewährt.

Bildnachweis: absolutimages / stock.adobe.com

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