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Mit Musik gegen Kopfschmerzen

Sie kennen das auch. Es gibt Musik, die uns Kopfweh bereitet oder zumindest an den Nerven zerrt. Dass Musik auch gut gegen Kopfschmerzen sein kann, ist wissenschaftlich bewiesen.

Mit Musik gegen Kopfschmerzen

Mit Musik gegen Kopfschmerzen

Kopfschmerzen: Das Hämmerchen im Kopf

Sie werden häufig von Kopfschmerzen geplagt? Nachfühlen kann Ihre Lage nur, wer in der selben Lage ist: Kopfschmerztage sind verlorene Tage. Schmerztabletten bringen kurzfristig Linderung, jedoch nicht in allen Fällen. Bekannt ist mittlerweile auch, dass Menschen, die häufig Schmerzen haben, diese stärker wahrnehmen, ein sogenanntes Schmerzgedächtnis aufbauen.

Deshalb ist wohl jeder Kopfschmerzpatient auf der Suche nach einer Behandlungsmöglichkeit, die auf lange Sicht gesehen Besserung bringt und das ohne Nebenwirkungen.

Die Wirkung von Musiktherapie gegen Kopfschmerzen

Untersucht hat die Wirkung von Musiktherapie auf Kopfschmerzpatienten die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Wissenschaftlich begleitet wurden 34 Patienten vor, während und nach einer Kurztherapie mit 8 Gruppensitzungen. Die Studie kam zum Ergebnis dass der Nutzen langfristig nachweisbar war.

Die Patienten hatten mehr Eigeninitiative und hatten wirksame Strategien entwickelt, mit dem Schmerz umzugehen. Die Anzahl der Schmerztage hatte sich bei den Teilnehmern nach 6-12 Monaten verringert.

Welche Musik hilft gegen Kopfschmerzen?

Es gibt zwei Ansätze von Musiktherapie:

  • Rezeptive Musiktherapie: der Patient hört Musik von CD oder vom Therapeuten gemacht.
  • Aktive Musiktherapie: der Patient spielt selbst das Instrument. Eine musikalische Vorbildung ist nicht notwendig.

Die „Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft“ veröffentlicht auf ihrer Homepage eine Liste mit Adressen von Musiktherapeuten. Außerdem eine Linkliste zu Therapeuten in freien Praxen und Instituten.

Bisher erstatten gesetzliche Krankenkassen die Kosten für eine musiktherapeutische Behandlung nicht. Die Stunden-Honorare liegen für Selbstzahler zwischen 40 und 50 Euro.

Bildnachweis:  baranq / stock.adobe.com

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